Herzlich Wilkomen

Herzlich willkommen!!
Am 29.04. gehts für mich los in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten!

In dem Land, das einen aufgepumpten Ösi, zum Gouverneur gewählt hat, und in dem man in (theoretisch) vom Tellerwäscher zum Millionär werden kann, will auch ich mein Glück versuchen!
Sollten fünf Monate nicht reichen um mich mit einem hochhonorierten Politischen Amt betieteln zu lassen oder mich mit einer Schnapsidee zum Millionär zu machen, oder beides zusammen, komme ich halt wieder.

Dieser Blogg soll dazu dienen, von meinen Erfolgen zu berichten! ;)

Viel Spaß beim Lesen

Dienstag, 14. August 2012

Au revoir Toronto, Salut Montreal


Donnerstag wurde, wie Jonas und David bereits beschrieben haben hart gefeiert und Freitag daher eher gechillt. Nachdem wir uns aufgerafft haben aus dem Haus zu gehen sind wir, wie jedes mal, wenn wir das kleine Haus in der Howlandstreet verlassen haben,  nicht so weit gekommen und haben nach ca. 50m einen delikaten Buritoladen gefunden.
Frisch gestärkt und voller Energie wollten wir nochmal schauen, ob wir ins Museum, das MOR, gehen könnten. Leider spielte uns die Zeit dazwischen und der Rest des Tageswurde mit Wäschewaschen, etc. verbracht.

Fiddle, hallo Villingerisch
Gegen Abend wurden von einem Burgerladen, namens KO Burger angezogen. KO passte, da dies so ziemlich unserem Zustand nach dem Essen entsprach. Von dem Freitags-Angebot angelockt, welches für einen Dollar mehr aus einem Burger zwei machte, bestellten und customizten wir unsere Burger was das Zeug hielt. Nachdem wir die zwei faustgroßen Burgerpatties, die pro Burger verwendet wurden, dann auf dem Grill sahen wurde uns dann schon etwas mulmig. Jeder von uns hatte dann nach kurzer Grillzeit einen, nein zwei, Burger vor sich liegen, die so groß wie ne Handfläche (ne richtige Handfläche) und so hoch wie ne Hand breit (ne richtige Hand) waren. Bacon, Käse, Salat, Tomate, Gürkchen und verschiedene andere Toppings komplettierten die Cholesterin-Bomben. Gegen Ende von Burger eins wusste jeder von uns, dass Burger zwei ein absoluter Kampf werden würde. 

Nach grenzwertiger Belastung unserer Mägen schleppten wir uns kurz ins LAB, unserer Stammkneipe hier. Nicht nur das Ambiente und die Getränkespecials machen diese Bar so besonders, sondern der coole Türsteher, der jeden persönlich begrüßt und mit seiner lockeren Ausstrahlung so gar nicht wie ein Standardtürsteher wirkt.

wir mit unserem Held
 
Den Rest des Abends haben wir dann zu hause verbracht und ein zwei Filmchen geschaut. Obwohl wir am Samstag vor hatten früh aufzustehen, um erneut einen Versuch ins Museum zu gehen zu starten, schliefen wir sehr lange und ausgiebig.

 Nach einem ausgiebigen Frühstück bei einem Inder (auch gleich um die Ecke) sind wir dann doch noch vor Ende der Öffnungszeit am Museum angekommen, leider war hier aber so viel los und die Schlage am Eingang war dermaßen lang, dass wir den Museumsbesuch noch einmal vertagt haben

So sind wir also mal wieder ein bisschen durch die Stadt geschlendert und haben uns mit ein paar Kaltgetränken für den Abend eingedeckt.

Zu hause gabs dann Mario Party und ein paar Bier zur Einstimmung in den Abend. Der Abend wurde dann traditionell im LAB gestartet und dann in die College Street verlegt. Dort sind wir zufällig in auf einem Konzert gelandet. Eigentlich wurden wir vom sehr coolen Name der Bar, Rancho Relaxo, angezogen, innendrin haben wir es dann unbemerkt an der Kasse vorbei geschafft und fanden uns vor der kleinen Bühne wieder. Die Musik war jedoch etwas lahm und so zogen wir recht bald weiter.

David und Jonas hatten irgendwann etwas Hunger und so suchten wir den nächsten Shaverma Stand auf. Die Hot Sauce der Kebabbude hat dann seltsamerweise (angestiftet von umstehenden Personen) ihren Weg in Davids Jackentasche gefunden, und ging so in unseren Besitz über. Auf dem Weg nach hause wollten wir die Sauce noch auf ihre Kompatibilität mit Pommes testen. Zum Glück lockte der KO Burger mit Midnightburgern, die im Gegensatz zu den Pommes gut mit der Hot Sauce harmonierten.

zwei sehr coole Typen!
 
In unserer WG waren wir eigentlich schon wieder auf Schlafen eingestellt, als Patrycja und Monika mit einer Horde Polen und Mexxxxxxxikanern in die Wohnung einmarschiert sind. Also war mal wieder Homeparty angesagt.


Ich hab mich irgendwie mit einem der Polen festgequatscht, der auch Elektrotechnik studiert und unermüdlich redete. Jonas wirkte besonders anziehend auf die Mexxxxxxikaner, die vor allem seine Spanishskillz schätzten und feierten.

unsere Hosts und Jonass Mexxxikanerin
 
Sonntag wurde mal wieder ausgeschlafen und dann beim Suschibuffet gefrühstückt. Die Kellnerin kannte uns noch und war bestimmt erstaunt darüber, dass wir dieses mal noch mehr rohen Fisch vernichteten als schon zuvor.

David und ich haben im Wrestling ums Bett gewonnen, Jonas musste auf dem Boden schlafen

Danach machten wir uns fertig für den Strand, denn wir hatten uns mit Tscherno und Patty auf einer Beachparty verabredet. Nun ja, die Party hatte weniger was mit Cocktails, Hulla-Hulla und Baströckchen zu tun, sondern ging eher in Richtung Love Parade…nur halt ohne die Parade…außer halt für uns

Wir dachten der Weg zum Strand sei nicht länger als 30min Fussweg. Als wir denn nach 2,5 Stunden Fussmarsch ankamen, waren wir zwar stolz auf unsere Leistung, dafür jedoch total am Ende.

Die Party war ziemlich underground und nach einiger Zeit war man an den allgegenwertigen Grasgeruch gewöhnt  und man schaute eher verwirrt, wenn es mal nicht nach Marihuana roch. Die Musik war nicht so ganz unser Ding, die Raver jedoch drehten voll ab! Die Stimmung war super, und der Strand bunt ausgeleuchtet.

Party oooon

 
Als die DJs um elf die Nadel von der letzten Platte genommen haben, sind wir der Masse hinterher in den Bus und nach Hause gefahren. Die obligatorische Abzocke bei den Öffis, die uns dank „Kein Rückgeld“ immer wieder passiert, hatten wir dann auch noch. 20 Dollar für drei personen nahmen wir aber gelassen hin, da wir wahrscheinlich alles gegeben hätten um nicht noch einmal so weit laufen zu müssen.

Heute Morgen/Mittag wollten wir eigentlich noch mal versuchen in das Museum zu gehen. Wie als läge ein Fluch auf dem Museum, haben wir mal wieder verschlafen und sind dann nachdem wir gepackt und gefrühstückt hatten in Richtung Montreal aufgebrochen

Im Moment sitze ich im Auto. Jonas fährt, David döst und ich versuche mich im Kopf auf das Französisch sprechen vorzubereiten.

Au revoir, Monsieur Escargot!


1 Kommentar:

  1. you go to jail - now!

    wenn chilli saucen klauen mal nicht mit Seife aufheben im Knast bestraft wird.....

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