Herzlich Wilkomen

Herzlich willkommen!!
Am 29.04. gehts für mich los in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten!

In dem Land, das einen aufgepumpten Ösi, zum Gouverneur gewählt hat, und in dem man in (theoretisch) vom Tellerwäscher zum Millionär werden kann, will auch ich mein Glück versuchen!
Sollten fünf Monate nicht reichen um mich mit einem hochhonorierten Politischen Amt betieteln zu lassen oder mich mit einer Schnapsidee zum Millionär zu machen, oder beides zusammen, komme ich halt wieder.

Dieser Blogg soll dazu dienen, von meinen Erfolgen zu berichten! ;)

Viel Spaß beim Lesen

Samstag, 4. August 2012

Glacier, Yellowstonenationalpark und etliche Meilen nach Chicago



Hi
In den letzten Tagen war viel los, wir haben einige tausend Meilen hinter uns gebracht und sind schließlich in Chicago angekommen! Unser Host Ken wohnt etwas nördlich von Downtown in einer alten Jugendstilvilla und hat uns herzlich empfangen. Da es heute ca. gefühlte 40 Grad und eine enorm hohe Luftfeuchtigkeit hatte, wollten wir erst mal zum See und chillen, jedoch kamen uns ein thailändisches Buffet und ein enormes Unwetter in die Quere.  Klatschnass und vollgefressen sitzen Jonas, David und ich jetzt wieder in der Wohnung und surfen, etc.

Wet as fu##

David sieht gar nicht sooo vollgefressen aus
 
Die letzten Tage waren wirklich cool.
Nachdem wir uns von unserem letzten Host TJ in Calgary verabschiedet hatten, sind wir losgefahren in Richtung Süden. Nach einer Fahrt durch ein flaches, trockenes und langweiliges  Kanada sind wir dann nach knappen eineinhalb Stunden an der amerikanischen Grenze angekommen. Die Grenzkontrolle und Abgleichung unserer Personalien mit der CIA Datenbank ging recht schnell und so konnten wir weiter in die Rocky Mountains und zum Glacier Nationalpark fahren. Dieser begeisterte mit dem Loganpass, gigantischen Aussichten und natürlich Gletschern.

Landschaft kurz hinter der Grenze
 
Leider gab es auch hier wieder keine Bären für uns zu sehen. Wir haben uns echt Mühe gegeben und Ausschau gehalten, doch die Braun- und Schwarzbären hatten echt Angst vor uns und wollten sich nicht zeigen.

Logan Pass

welcher Bär hätte davor keine Angst??

fascht wie im Kinzigtal!

scheee

die Baumgrenze ist deutlich zu erkennen
 
Im Sonnenuntergang haben wir uns dann im westlichen Teil des Parks an einem See einen gemütlichen Platz gesucht und uns was zu essen gekocht. Unser neuer Klassiker Spaghetti Pesto! Mal wieder Awesome! Während das Wasser heiß wurde sind wir in den See gesprungen um uns zu erfrischen, jedoch immer mit dem Hintergedanken dass um uns herum auf jeden Fall Bären lauern könnten.

todesmutig bin ich übern Zaun geklettert um noch näher am Fluss zu sein

Abendessenausblick

Jonas hatte Verteidigungsschicht! 7er hilft bestimmt gegen Bären

verschicktes Bild

auch verschickt

sichere Fotoplatform



Reihenaufnahme


Als wir fertig gegessen und gespült hatten hatte sich die Sonne schon hinter den Bergen versteckt und in der Dunkelheit starteten wir in Richtung Yellowstone!

wir haben ja so viel Spaß auf den Nachtfahrten!!
 
Eigentlich hatten wir den Yellowstone nicht wirklich auf unserer Route, jedoch haben uns so viele Leute den Yellowstone empfohlen und da wir in unserem Zeitplan recht gut unterwegs waren, haben wir uns in Calgary dazu entschlossen, zu diesem, weltberühmten Nationalpark zu fahren.

Mit der Zeit merkten wir, dass, wenn wir den Yellowstone schon morgens besuchen wollten, während der Nacht noch einige Meilen gut machen mussten. David, hat sich wirklich brutal reingehängt, und um ca. vier konnten wir dann in irgendeiner krassen Kleinstadt, namens Deer Lodge, schlafen. Davor machten wir einen Halt in Drummont, hier war es uns aber zu gruselig. Drummont sah wirklich aus wie ein typisches Horrorfilm-Dorf. Weder Straßenlaternen, dafür aber Autowracks und vor allem die Tatsache, dass im ganzen Ort kein Licht brannte, bis auf den Keller der Kirche, veranlasste uns einen nächsten größeren Ort zu suchen.
Nach drei Stunden Schlaf auf dem Parkplatz der Fahrschule von Deer Lodge, hab ich mich dann hinter das Steuer geklemmt und den restlichen Weg zum Yellowstone runter gerasselt.

Die Entscheidung zum Yellowstone zu fahren hat sich wirklich gelohnt. Das Wetter war awesome und die Geysire spuckten um die Wette! Als erstes sind wir zu nem Wasserfall gefahren um haben uns im Wasser frisch gemacht. Dabei hat Jonas seinen linken mittleren Zehennagel verloren…bummer!

Wasserfall

hugriger hungriger Lukas
Ein paar Meilen weiter haben wir uns am Yellowstone-Fluss einen Platz gesucht an dem wir kochen konnten. Was gabs? Wieder Spaghetti Pesto, immer noch genial!

die Spülcrew

Safetycar, das einen durch ne Baustelle leitet

Manueller Focus
Nach dem Essen haben wir uns dann alle möglichen Geysire angeschaut und die heißen Schwefelquellen besichtigt. Wirklich atemberaubend und wirklich ein Trip wert.

Geysiere, schee

puuh, ganz schee schlechte Luft

leider durfte man nicht in die Quelle

Jonas und David zeigen ihr Geysiergesicht

Jonas und David freuen sich, dass sie den Geysier ausgelöst haben

der Geysier freut sich, dass er Jonas und David so viel Spaß bereitet

leLuc darf Cadillac fahren

anderer Geysier

heißer schwefliger Dampf...hmm, der hält sich in der Klamotte

riesiger See im Yellowstone!

die mutigen zwei trauen sich mal wieder ins Wasser
Gegen Nachmittag sind wir dann aufgebrochen. Unser nächstes Ziel lautete Chicago und wir hatten noch über 22 Stunden reine Fahrt vor uns. Kurz nach dem Nationalpark machten wir Stopp in Cody. Cody nennt sich selbst Hauptstadt des Rodeo und im ganzen Dorf wurde für das abendliche Rodeo geworben. Eigentlich wollten wir nur Tanken und unsere Essensvorräte auffüllen, letztendlich sind wir dann aber mit drei Rodeokarten aus dem Geschäft gegangen. Unser Plan lautete nun, dass wir das Rodeo anschauen wollten um die nächsten vielen Meilen dann nachts hinter uns zu bringen.

fettes Rodeostadion

Anfangszeremonie: "Now listen to the best song for the best country in the world!"
 
Das Rodeo war klasse, leider konnten wir nicht viele Bilder machen und leider ist ein Kalb gestorben, bzw. musste abtransportiert und notgeschlachtet werden…

Krass war auch die Anfangszeremonie mit Hymne, Gebet und wirklich zu patriotischem Gehabe…

Cola-Cowboy, fast besser als Amerikaflaggen-Cowboy

14-jähriger fängt Kalb in 11,5 sec

Pferderodeo

und Abflug

Rodeoclown, der die Show etwas lustiger macht

kleines Kind reitet schnell wie der Wind

finales Bullenreiten

yiiihaaaaa

Nachdem Jonas und David ihre Fahrschichten durchgefahren hatten habe ich meine um ca. vier angefangen und bin bis zum Mnt. Rushmore gefahren…Boring!

Vollmondfahrt

Steinköpfe

 
Wirklich, also, den Berg mit den Präsidentenköpfen muss man schon mal gesehen haben, aber man sollte nicht zu viel erwarten, die Köpfe sind winzig… Selbst im Sonnenaufgang konnten sie uns nicht begeistern, sodass wir relativ schnell wieder nach Rapid City zurück gefahren sind.

Nach einer kurzen Schlafpause auf einem Parkplatz außerhalb der Stadt, gab es erst mal eine Gratisdusche im Schwimmbad. Hab für das Team all meinen Charme bei einer Bademeisterin spielen lassen und uns so ne Freidusche ergattert.

Danach ging‘s weiter in Richtung Osten.  Da wir ziemlich platt von den letzten Tagen waren, beschlossen wir nicht wie geplant am Freitag bis Chicago durchzufahren, sondern Freitag noch einen Chilltag in La Crosse einzulegen.

Schwimmen im Black River, einem Arm des Mississippi, und einen Tag faulenzen tat uns richtig gut. Unsere Schlafdefizite wurden ausgemerzt und in der Sonne wurde die ein oder anderer Backgammonpartie bzw. Wizzarrdrunde ausgefochten.

Der Aktuelle Turnierstand ist jetzt:
Jonas :  Lukas        3:2
David : Jonas         1:1
Lukas : David        0:0



Am Freitagabend fuhren wir dann nach Janesville. Ungefähr zwei Stunden außerhalb Chicagos schliefen wir noch eine Nacht im Bus. Von der Stadt haben wir eigentlich nicht viel gesehen, da wir uns lediglich in der Vorstadt einen Parkplatz gesucht hatten und relativ früh wieder nach Chicago aufgebrochen sind.

Jetzt sitzen wir hier. Heute Abend geht’s wohl ins Kino. Montag geht’s weiter nach Detroit und von dort aus nach Toronto, zu den Niagarafällen und nach Montreal.

Wir vermissen euch alle!

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