Herzlich Wilkomen

Herzlich willkommen!!
Am 29.04. gehts für mich los in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten!

In dem Land, das einen aufgepumpten Ösi, zum Gouverneur gewählt hat, und in dem man in (theoretisch) vom Tellerwäscher zum Millionär werden kann, will auch ich mein Glück versuchen!
Sollten fünf Monate nicht reichen um mich mit einem hochhonorierten Politischen Amt betieteln zu lassen oder mich mit einer Schnapsidee zum Millionär zu machen, oder beides zusammen, komme ich halt wieder.

Dieser Blogg soll dazu dienen, von meinen Erfolgen zu berichten! ;)

Viel Spaß beim Lesen

Mittwoch, 8. August 2012

Chicago Part 2, Detroit, London und die Niagarafälle

Boom, wir sind zurück!!

Chicago war übertrieben, fast schon çok güzel!!
Nachdem wir am Samstagabend wieder trocken und frisch waren, sind wir mit der Bahn Downtown gefahren. Von dem Fakt, dass in "The Windy City" täglich zwei Menschen ermordet werden haben wir uns nicht abschrecken lassen und sind durch die dunkelsten Gassen zu bis zu einem Kino gelaufen. Dort gabs dann Batman, The Dark Knight Rises, der schon lange auf unserer to-do-Liste stand.
Als die Spätvorstellung dann um kurz nach zwälf rum war, sind wir wieder durch die Stadt zur Bahn geschlendert und haben uns auf dem Heimweg gemacht.
Am Sonntagmorgen wurde ausgeschlafen und dann ging es wieder Downtown.

Hochhäuser in Chicago
Von der Haltestelle Chicago aus sind wir einfach planlos durch die wirklich imposante Stadt gelaufen, im Hinterkopf nur, dass wir gegen drei das 100m Olympiafinale schauen wollten und davor noch eine original Chicago Deep Dish Pizza essen wollten.
Die Stadt ist wirklich atemberaubend. Die Skyline ist unbeschreiblich schön und Chicago ist eine amerikanische Großstadt, wie man sie sich vorstellt. Trotz der vielen engen und dunklen Gassen zwischen den Hochhäusern wirkt die Stadt jedoch ziemlich sauber.

Unseren Hunger bekämpften wir dann im ältesten Deep Dish Pizza Restaurant der Stadt. Die Pizzaria Uno und ihr Ableger Due, stellen seit 1943 leckere, zweieinhalb Inch dicke, pizzaähnliche Köstlichkeiten her. Jeder von uns bestellte sich eine eigene und so hatten wir nach vierzigminütiger Wartezeit eine kleine, feine Auswahl, die "Four Cheese & Pesto", "Numero Uno" und "BBQ Chicken" enthielt.

Pizza? eher Käsebollenquiche...

...aber Jonas Stellt sich der Herausforderung
Nach dem Essen suchten wir uns eine Sportsbar um die 100m-Entscheidung anzuschauen. Nun ja, eigentlich zeigte das Fernsehn auch Olympia, aber da die USA hier wohl wenig Chancen auf eine Goldmedallie hatte, wurde dasFinale nicht gezeigt. Dreiviertel Stunde vergeudet und in ner dunklen Kneipe gesessen... Der leichte Athlet David, der darauf brannte das Finale live zu sehen war sehr enttäuscht und auch ein wenig traurig.
Dieser Rückschlag waurde aber schnell überwunden und wir machten uns auf die Stadt weiter zu erkunden und zum Lake Michigan zu laufen.

weiteres imposantes Hochhaus

Hochhaus säumt sich an Hochhaus, an Hochhaus
Direkt am See liegt der Grant Park. Ist wird jedes Jahr das Lallapalooza Festival veranstaltet, eines der größten und ältesten Festivals in den USA. Von Livemusik angelockt liefen wir direkt zum Festivalgelände, jedoch war das Lallapalooza schon vor Monaten ausverkauft gewesen und die Schwarzmarktpreise für uns zu teuer. Jedoch lies es sich auch so ganz gemütlich am See aushalten, wo man von der Musik noch ein bisschen mitbekam und zumindest etwas Stimmung schnorren konnte.

Skyline vom See aus

Jonas spielt an der Kamera rum

Stadt vom See aus




Den Sonntagabend haben wir dann in der Wohnung von Ken verbracht und nen Film geschaut. Den am Montag hatten wir wieder einige Kilometer an Fahrt vor uns.

Etwas verspätet, dafür aber mit einer weiteren Portion Spaghetti im Magen haben wir uns von Chicago verabschiedet.
Unser nächster Halt sollte Detroit sein, wo wir aber nur die 8 Mile hoch fahren wollten, des Filmes und Eminems wegen. In den letzten zehn Jahren ist die Einwohnerzahl von Detroit um die Hälfte geschrumpft, und die Stadt wirkt nun ziemlich verwahrlost. Die einst blühende Automobilstadt zählt nun zu einer der gefährlichsten dr USA und hat nicht mehr viel, womit sie locken kann.
Gegen neun am Abend sind wir an "Motown" angekommen und wollten die 8 Mile entlang fahren, jedoch hatten wir schwierigkeiten damit diese so richtig zu identifizieren und gaben uns mit dem östlichen, recht friedlichen Ende zufrieden.

8 Mile Gangsterpose

Abfahrt zur 8 Mile

crazy Bild auf der Autobahn
Nördlich von Detroit überqueerten wir die Grenze nach Kanada zum zweiten mal. In London, einer der Städte auf unserem Weg, wollten wir eigentlich ein Foto vor dem Ortsschild machen...leider gab es kein Ortsschild!

London Olympics 2012

Nach einem weiteren Fahrerwechsel sind wir dann bis St. Catharines gefahren. Von hier aus waren es nur noch 10 Meilen bis zu dem Niagarafällen. Eine Nacht im Bus mit einer morgendlichen Umquartierung vom Wohnviertel auf einen Mallparkplatz bescherten uns einen eher zerknitterten Tag.

Guten Morgen!
Zu denNiagarafällen war es nur noch ein Katzensprung und so konnten wir nach 20min Fahrt das tosende Naturschauspiel bewundern. Das aufgewirbelte Wasser bot eine willkommene Abkühlung und die Aussicht auf die, ca 50m hohen Wasserfälle, von der kanadischen Seite aus war einfach perfekt.

Jonas, im Kopf beim letzten Backgammonsieg

uuuuh, the germans

Canadian Falls

touriboot kurz vor dem Untergang

Die Menge des Wassers ist nur vergleichbar mit Jonas (Bauern-)Würfelglück

beide, die amerikanischen und kanadischen Fälle

Mointie-Lukas und Deer-Jonas

Posen
Nach den Niagaras gings nach Toronto!
Hier haben wir eigentlich noch nicht viel erlebt! Die Stadt ist sehr schön, und nachdem wir Wäsche gewaschen haben, und unsere CS-Hosts weng verballert haben, durften wir eine weiter Nacht im Bus verbringen....

Au revoir, ey! (wie der Kanadier sagt)


Zitat des Tages:
"Sag ihm er soll sein Makeup im Gästezimmer auftragen! Wer braucht den so lange im Bad? Wie ne Frau!!", unser Host Ken, nachdem er 26 km Joggen war und nun ins, von Jonas besetzte, Bad wollte

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