Donnerstag wurde, wie Jonas und David bereits beschrieben
haben hart gefeiert und Freitag daher eher gechillt. Nachdem wir uns aufgerafft
haben aus dem Haus zu gehen sind wir, wie jedes mal, wenn wir das kleine Haus
in der Howlandstreet verlassen haben,
nicht so weit gekommen und haben nach ca. 50m einen delikaten
Buritoladen gefunden.
Frisch gestärkt und voller Energie wollten wir nochmal
schauen, ob wir ins Museum, das MOR, gehen könnten. Leider spielte uns die Zeit
dazwischen und der Rest des Tageswurde mit Wäschewaschen, etc. verbracht.
| Fiddle, hallo Villingerisch |
Gegen Abend wurden von einem Burgerladen, namens KO Burger
angezogen. KO passte, da dies so ziemlich unserem Zustand nach dem Essen
entsprach. Von dem Freitags-Angebot angelockt, welches für einen Dollar mehr
aus einem Burger zwei machte, bestellten und customizten wir unsere Burger was
das Zeug hielt. Nachdem wir die zwei faustgroßen Burgerpatties, die pro Burger
verwendet wurden, dann auf dem Grill sahen wurde uns dann schon etwas mulmig.
Jeder von uns hatte dann nach kurzer Grillzeit einen, nein zwei, Burger vor
sich liegen, die so groß wie ne Handfläche (ne richtige Handfläche) und so hoch
wie ne Hand breit (ne richtige Hand) waren. Bacon, Käse, Salat, Tomate,
Gürkchen und verschiedene andere Toppings komplettierten die
Cholesterin-Bomben. Gegen Ende von Burger eins wusste jeder von uns, dass
Burger zwei ein absoluter Kampf werden würde.
Nach grenzwertiger Belastung unserer Mägen schleppten wir
uns kurz ins LAB, unserer Stammkneipe hier. Nicht nur das Ambiente und die
Getränkespecials machen diese Bar so besonders, sondern der coole Türsteher,
der jeden persönlich begrüßt und mit seiner lockeren Ausstrahlung so gar nicht wie
ein Standardtürsteher wirkt.
| wir mit unserem Held |
Den Rest des Abends haben wir dann zu hause verbracht und
ein zwei Filmchen geschaut. Obwohl wir am Samstag vor hatten früh aufzustehen,
um erneut einen Versuch ins Museum zu gehen zu starten, schliefen wir sehr
lange und ausgiebig.
Nach einem ausgiebigen Frühstück bei einem
Inder (auch gleich um die Ecke) sind wir dann doch noch vor Ende der
Öffnungszeit am Museum angekommen, leider war hier aber so viel los und die
Schlage am Eingang war dermaßen lang, dass wir den Museumsbesuch noch einmal
vertagt haben
So sind wir also mal wieder ein bisschen durch die Stadt
geschlendert und haben uns mit ein paar Kaltgetränken für den Abend eingedeckt.
Zu hause gabs dann Mario Party und ein paar Bier zur
Einstimmung in den Abend. Der Abend wurde dann traditionell im LAB gestartet
und dann in die College Street verlegt. Dort sind wir zufällig in auf einem
Konzert gelandet. Eigentlich wurden wir vom sehr coolen Name der Bar, Rancho
Relaxo, angezogen, innendrin haben wir es dann unbemerkt an der Kasse vorbei
geschafft und fanden uns vor der kleinen Bühne wieder. Die Musik war jedoch
etwas lahm und so zogen wir recht bald weiter.
David und Jonas hatten irgendwann etwas Hunger und so
suchten wir den nächsten Shaverma Stand auf. Die Hot Sauce der Kebabbude hat
dann seltsamerweise (angestiftet von umstehenden Personen) ihren Weg in Davids
Jackentasche gefunden, und ging so in unseren Besitz über. Auf dem Weg nach
hause wollten wir die Sauce noch auf ihre Kompatibilität mit Pommes testen. Zum
Glück lockte der KO Burger mit Midnightburgern, die im Gegensatz zu den Pommes
gut mit der Hot Sauce harmonierten.
| zwei sehr coole Typen! |
In unserer WG waren wir eigentlich schon wieder auf Schlafen
eingestellt, als Patrycja und Monika mit einer Horde Polen und Mexxxxxxxikanern
in die Wohnung einmarschiert sind. Also war mal wieder Homeparty angesagt.
Ich hab mich irgendwie mit einem der Polen festgequatscht,
der auch Elektrotechnik studiert und unermüdlich redete. Jonas wirkte besonders
anziehend auf die Mexxxxxxikaner, die vor allem seine Spanishskillz schätzten
und feierten.
| unsere Hosts und Jonass Mexxxikanerin |
Sonntag wurde mal wieder ausgeschlafen und dann beim
Suschibuffet gefrühstückt. Die Kellnerin kannte uns noch und war bestimmt
erstaunt darüber, dass wir dieses mal noch mehr rohen Fisch vernichteten als
schon zuvor.
| David und ich haben im Wrestling ums Bett gewonnen, Jonas musste auf dem Boden schlafen |
Danach
machten wir uns fertig für den Strand, denn wir hatten uns mit Tscherno und
Patty auf einer Beachparty verabredet. Nun ja, die Party hatte weniger was mit
Cocktails, Hulla-Hulla und Baströckchen zu tun, sondern ging eher in Richtung
Love Parade…nur halt ohne die Parade…außer halt für uns
Wir dachten der Weg zum Strand sei nicht länger als 30min
Fussweg. Als wir denn nach 2,5 Stunden Fussmarsch ankamen, waren wir zwar stolz
auf unsere Leistung, dafür jedoch total am Ende.
Die
Party war ziemlich underground und nach einiger Zeit war man an den
allgegenwertigen Grasgeruch gewöhnt und
man schaute eher verwirrt, wenn es mal nicht nach Marihuana roch. Die Musik war
nicht so ganz unser Ding, die Raver jedoch drehten voll ab! Die Stimmung war
super, und der Strand bunt ausgeleuchtet.
| Party oooon |
Als die DJs um elf die Nadel von der letzten Platte genommen
haben, sind wir der Masse hinterher in den Bus und nach Hause gefahren. Die
obligatorische Abzocke bei den Öffis, die uns dank „Kein Rückgeld“ immer wieder
passiert, hatten wir dann auch noch. 20 Dollar für drei personen nahmen wir
aber gelassen hin, da wir wahrscheinlich alles gegeben hätten um nicht noch
einmal so weit laufen zu müssen.
Heute Morgen/Mittag wollten wir eigentlich noch mal
versuchen in das Museum zu gehen. Wie als läge ein Fluch auf dem Museum, haben
wir mal wieder verschlafen und sind dann nachdem wir gepackt und gefrühstückt
hatten in Richtung Montreal aufgebrochen
Im Moment sitze ich im Auto. Jonas fährt, David döst und ich
versuche mich im Kopf auf das Französisch sprechen vorzubereiten.
Au revoir, Monsieur Escargot!
you go to jail - now!
AntwortenLöschenwenn chilli saucen klauen mal nicht mit Seife aufheben im Knast bestraft wird.....