Herzlich Wilkomen

Herzlich willkommen!!
Am 29.04. gehts für mich los in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten!

In dem Land, das einen aufgepumpten Ösi, zum Gouverneur gewählt hat, und in dem man in (theoretisch) vom Tellerwäscher zum Millionär werden kann, will auch ich mein Glück versuchen!
Sollten fünf Monate nicht reichen um mich mit einem hochhonorierten Politischen Amt betieteln zu lassen oder mich mit einer Schnapsidee zum Millionär zu machen, oder beides zusammen, komme ich halt wieder.

Dieser Blogg soll dazu dienen, von meinen Erfolgen zu berichten! ;)

Viel Spaß beim Lesen

Dienstag, 10. Juli 2012

San Luis Obispo, Monterey miauz und Santa Cruz (the real Surf City)


Hallo, hier mal wieder was neues von uns!

Am 6.7. sind wir, nachdem wir in Santa Barbara noch gefrühstückt hatten und noch ein wenig durch die Altstadt gelaufen sind, nach San Luis Obispo (SLO) gefahren. Die Stadt hatte uns Markus empfohlen und uns vor allem mit der Tatsache, dass nicht weit entfernt von der Stadt Seeelefanten wohnen, scharf darauf gemacht. In SLO sind wir dann am frühen Abend angekommen und hatten gleich mal einen recht positiven Eindruck von der Stadt. Der perfekte Parkplatz Downtown, das Openairkonzert im Rahmen der „Concerts in the Park“ und das schöne Stadtbild haben uns echt überzeugt. Nachdem wir auch in die örtlichen Kneipen mit einem super Trick rein kamen, stand fest, hier wird heute gefeiert.

Highway One Madness

Jonas und Nikkiii Mintschiii

Schild auf unserem Parkplatz


Der super Trick: Jonas ist zum Hintereingang mit meinem Führerschein rein, ich bin zum Vordereingang mit meinem Pass rein. Kein Türsteher hat irgendwas gemerkt und so konnte auch der kleine Jonas das US-Nachtleben miterleben.
Leider gibt es keine Partyfotos, da meine kleine Partycam MIAUZ kaputt gegangen ist!
 
Nach der relativ kurzen Nacht im Bus, die auf einen sehr, sehr lustigen Abend folgte, haben wir uns erst mal was zum Frühstücken gesucht. Das Kaffee Kreuzberg in SLO war perfekt für unsere Ansprüche. 

Kreuzberg Kreuzberg miauz

starkes Sandwich und eier auf english muffin mit bacon und wilden kartoffeln


Nach einem ausgedehnten Frühstück und ein paar Runden Backgammon und Internetrecherche in Sachen Couchsurfing für Monterey und Sightseeing in SLO, sind wir dann los und haben uns die wenigen Sehenswürdigkeiten in SLO angeschaut. 

Berliner Streetart in SLO

eigenartiges Backgammonbrett, aber gut


Wenige heißt in diesem Fall eine, und die ist die Bubblegum Alley. Eine miauz Gasse in der Innenstadt in der Es wohl irgendwann populär wurde Kaugummis an die Wand zu kleben. Mittlerweile ist die Kaugummischicht in in der ca. 10m langen Gasse auf bestimmt 3m Höhe ungefähr 3cm dick. Ein undefinierbarer Geruch untermalt das Ganze. Jonas und ich haben in wie echte Touris im Süßigkeitenladen nebenan erst man Kaugummi gekauft und diesen dann auch an der Wand verewigt.

Bubbelgum Alley

so wird's gemacht

Jonas im Süßigkeitenladen

Nach einem kurzen Stopp im Antiquitätenladen ging es dann los nach Monterey. Antiquitätenladen? Ja! Wer in der nächsten Zeit eine abartig hässliche Karte von uns erhält sollte stolz darauf sein, denn er hält ein wertvolles Stück unserer Sammlung „Hässlichste Karten der USA“ in den Händen!

Zwischen SLO und Monterey warteten dann bei San Simeon die Seeelefanten auf uns! Perfektes Timing, da die Elefanten Brut und Brunft im Winter haben und eigentlich nur im Juli kurz zum Chillen an die Küste kommen. 
 
Lukas auf der Jagt nach frischem Abendessen

Seeelfanten

super cooler alter Mann

nur rumliegen, nix tun, und sonnen, fast wie einige auf dem Lager....und ähnlich sehen die denen auch noch


Die Fahrt nach Monterey zog sich sehr lange, da man entlang der Küste immer wieder in Canyons und Schluchten hinein und wieder miauz heraus fahren musste. Landschaftlich war die Strecke aber echt atemberaubend. Man hatte rechts von sich Klippen und Berge, links von sich eine weitere Klippe, die direkt ans Meer grenzte.

englische Sichtverhältnisse

Monterey war erst mal eher ungemütlich. Die Wolken hingen direkt in der Stadt und es war kalt und feucht.  Wir haben die erste Ausfahrt genommen und uns auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums eingerichtet. Aufgewärmt haben wir uns in einem nahegelegenen Starbucks und als der dann um elf den Rausschmeißer-Staubsauger anstellte haben wir uns in unseren Bus verzogen.
Die Nacht war relativ entspannt und dank unserer super Pimperisiefizierung hat uns der/die Nachtwächter/Parkwächter/in nicht im Bus entdeckt und deshalb nur ne Verwarnung für das nächtliche Parken ausgestellt.

uuh, eine Verwarnung


Am Morgen sind wir dann an die Küste und haben uns den berühmten Clam Chouder gegönnt. Der wurde fast überall am Pier angeboten und nach kurzer Suche haben wir uns für einen Stand entschieden, der Gratisproben heraus gegeben hat.
Nach dem Mahl haben wir uns eine warme Dusche am Strand gegönnt. Diese war zwar erfrischend, jedoch ziemlich eklig, da sie öffentlich war und ausschließlich von Obdachlosen und miauz Tauchern benutzt wurde um den Schmodder von ihrer Ausrüstung zu waschen. Für 1,25 $ hatten wir hier 7min Duschspass und fühlten uns danach zumindest ein wenig sauberer.
Den Fußmarsch zum Monterey Bay Aquarium hätten wir aus auch sparen können, da der Eintritt mit 32 $ einfach zu übertrieben war. Außerdem wimmelte es hier überall von Asiaten, die jetzt nur noch Hassiaten heißen. 
 
Am Nachmittag sind wir dann also nach Santa Cruz gestartet. Das ist die wirkliche Surf City in den USA. Die Stadt streitet sich mit Huntington Beach um den Namen, jedoch fanden wir, dass es hier viel surfmäßiger aussieht als in Huntington.
Jonas hat sich erst mal das obligatorische Santa Cruz Shirt gekauft. Die Surf-, Snowboard-, und Bekleidungsmarke stammt genauso von hier, wie O’neill. 
schönes Haus in SCZ
Hier in SCZ hatten wir endlich auch mal wieder einen Host. Masha (oder so), eine ziemlich verrückte Russin, die irgendwo arbeitet (sie denkt es sei die Börse) und wahrscheinlich sehr reiche Eltern hat. Das fette Mercedes-Cabrio steht in der Garage des hotelähnlichen Wohnkomplexes, der leider über keinen Putzservice verfügt…

Redneck-Schlafzimmer auf dem Balkon

Jonas ist jetz zum Mexikanertum konvertiert

Masha hat eine Einzimmerwohnung, hat aber ihren Balkon zum Schlafzimmer ausgebaut, Redneckstyle!

Gestern haben wir uns dann die Sehenswürdigkeiten von Surf City angeschaut. Den unendlich langen Strand, das Surferdenkmal und die Natural Bridges, die eher lahm waren. Auf dem unendlich langen Fußmarsch haben wir viele coole Surfspots und Surfer gesehen. 

Wolken am Pier

(couch)Surfer Jonas am Surferdenkmal

(couch)Surfer Lukas mit dem offiziellen Zeichen unserer Crew: die Carpool Raute

Surf Museum

Cooler Bus, wahrscheinlich sieht unserer bis September auch so aus

netter Strand

Ungeziefer Haus oder Zirkus

Nach einem kurzen Nickerchen im Van hat uns Masha noch einen Einblick in den so gar nicht in das Stadtbild passenden Vergnügungspark gegeben. Alles in allem war SCZ trotzdem ein Höhepunkt unseres Trips, da man hier den Surfervibe so richtig spüren kann. Vom Strand bis Downtown ist hier alles so relaxed, was nicht immer am Duft des Medical Marihuana liegt!

ein wundervolles naturschauspiel: eine Segwayherde

local Kids beim Surfen

Jonas beim abendlichen Hostsuchen

wilde See


Heute geht es noch ein wenig den Strand erkunden und dann ab nach Half Moon Bay.


Offizieller Spielstand der interkontinentalen Backgammonmeisterschaften:

Jonas 2:1 Lukas
 
Juppi Fluppi, Wuppi Wuppi!



"Fragt die Leute aus Stuttgart, das ist wo ich wohn!
Ihr wollt mich treffen, doch wie das? Mit Platzpatron'?!"

1 Kommentar:

  1. euer Miauz spielt ist aufgefallen.........haha! Enttarnt!

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