Herzlich Wilkomen

Herzlich willkommen!!
Am 29.04. gehts für mich los in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten!

In dem Land, das einen aufgepumpten Ösi, zum Gouverneur gewählt hat, und in dem man in (theoretisch) vom Tellerwäscher zum Millionär werden kann, will auch ich mein Glück versuchen!
Sollten fünf Monate nicht reichen um mich mit einem hochhonorierten Politischen Amt betieteln zu lassen oder mich mit einer Schnapsidee zum Millionär zu machen, oder beides zusammen, komme ich halt wieder.

Dieser Blogg soll dazu dienen, von meinen Erfolgen zu berichten! ;)

Viel Spaß beim Lesen

Freitag, 27. Juli 2012

Vancouver - Highlights und Downs

Hi!
Wow, wenn ich später enimal an Vancouver zurückdenken sollte, werde ich sowohl viele schöne aber auch ein paar richtig besch#### Erinnerungen haben.
Voller Vorfreude sind wir drei in Richtung Canada aufgebrochen. Die Freude kam nicht von ungefähr, Canada hat nämlich einiges zu bieten. Vancouver selbst wurde uns als atemberaubend beschrieben, Alkoholkonsum ab 19 (für die zwoi kloine), wunderschöne Wälder, Seen und Natur soweit das Auge reicht und allein die Tatsache mal aus der USA draussen zu sein, haben uns zum Schwärmen angeregt.

Grenze zu Kanada
Der erste Stimmungsdämpfer kam jedoch recht früh. Als am frühen Nachmittag immernoch kein CS-Host zugesagt hatte stand fest: Nacht im Bus. Der zweite Dämpfer flog in Form eines Parktickets ein. Um unsere Notdurft zu verrichten und um ein wenig Internet zu schnorren, haben wir an der Uni in Vancouver gestoppt...30 $ für ne halbe Stunde parken ohne Ticket!
Was unsere Stimmung auch unten hielt war die Tatsache, dass das Wetter eher so mau(ch) war. 15°C und Regen waren nicht das was wir uns erhofft hatten.
Nachdem wir uns dann in Laufdistanz zu Downtown einen Parkplatz zuum Übernachten gesucht hatten, sind wir in die Granville Street. Das ist so ungefäht die Theo-Heuss von Vancouver. Jonas und David waren echt heiss darauf weg zu gehen, da sie in Canada nämlich legal alkoholische Getränke trinken durften. Stimmungsvermieser Nummer vier lies aber nicht auf sich warten: Getränkepreise in Canada! über 6 $ für ein Bier und mehr hatten uns bald die Lust daran verdorben. Es war klar: wir brauchen Insiderinformationen...

 Nach einer entspannten Nacht im Bus sind wir am Dienstag dann nach Granville Island, eine kleine Insel unter einer Brücke, gefahren. Die Insel besteht aus einem einzigen großen Markt, wo es von frischen Obst und Gemüse über Feinkost bis zum Drei-Dollar-Inder alles gibt. Von einem Freund hatten wir noch nen Tip für eine Wohnung bekommen, die wir evtl. für ein paar Tage mieten konnten. Mit der Aussicht auf einen Schlafplatz und einer Dusche ist unsere Stimmung dann angestiegn und auch das Wetter wurde heiter.

graues Vancouver

seit David dazugestoßen ist, hat mich mein Würfelglück verlassen

Skyline von Granville Island aus

Gegen Nachmittag sind wir dann in den Queen Elisabeth Park gegangen. Hier konnte man herllich entspannen und cool war auch, dass es hier Wlan gab. gegen frühem Abend wurde dann jedoch klar, dass wir die Wohnung, welche wir in Aussicht hatten wohl erst am Mittwoch würden ansehen können. Also noch eine Nacht im Bus.
Mittwochmorgen war recht entspannt. Aufstehen, E-mails checken, Termin bei Wohnung machen...fast perfekt! Doch dann machte Canada uns wieder einen Strich durch die Rechnung. Die Wohnung war eine Zumutung. Wir drei haben echt kaum Ansprüche, aber was uns hier für 50 $ pro Nacht angeboten wurde war wirklich wiederlich!
Nach einer kurzen Teambesprechung war klar: Hostel!
Nachdem wir ein Hostel in Gastown, nordöstlich von Downtown, gefunden hatten, welches komfortablerweise eine (anfangs) wirklich coole Bar unter sich hatte, stieg unsere Stimmung. Die Sonne schien an diesem Tag auch und so waren wir alle glücklich!

Freude beim ersten Bier in de Hostelbar

Frisbeee in der Sonne
Nach einer Dusche fühlten wir uns wie neue Menschen und hatten Kraft dafür und Lust darauf, die Stadt unsicher zu machen! Ein romantischer Spaziergang an der Bucht entlang, führte uns am Canada Place vorbei dirkt in eine Bar/Restaurant in dem es ein Hotwings-Special gab. Für fünf Dollar gab es ein halbes Kilo Chicken!

Place of Canada, hier legen die großen Dampfer an

typisch für Vancouver: Wasserflugzeuge und Wassertankstelle

chillen am Meer

chillen am Meer

chillen am Meer
Der Abend wurde mit voranschreitender Zeit immer amüsanter und endete dort wo er angefangen hatte, in der Hostelbar. Der Weg ins Bett war dann auch nicht mehr weit (für den ein oder anderen schon) und zufrieden und glücklich schliefen wir drei ein.

zwei fröhliche Deutsche

Jonas muss mal wieder als Lisaersatz herhalten


Donnerstag Morgen gabs Frühstück im Hostel. Für drei Dollar gabs Bacon, Eier und Toast. Sehr fair und sehr sehr gut! Nachdem wir gefrühstückt hatten ging es bei strahlend blauem Himmel zu Fuß los nach Kitsilano. Ein Stadtteil, der als recht alternativ und attraktiv gilt. Die ca. 6km zogen sich dann doch recht lange und auf dem Weg passierte ein weiteres unnötiges Ereignis.

cooler Imbiswagen

Panorama von der Granvillebrücke aus
Irgendwo auf dem Weg muss ich meinen Führerschein, den ich in der Hosentasche hatte, verloren haben. Ziemlich schei##!! Aber naja, schlimmer wäre es gewesen, hätte ich den Reisepass oder so verloren. Auf jeden Fall geh ich mal aufs Fundbüro, glaube aber nicht, dass er abgegeben wurde.

In Kitsilano selbst waren wir nur am Strand, da auf dem Cypress Hill ein indisches Buffet auf uns wartete und wir die Laufwege ein wenig unterschätzt hatten.
Nachdem wir uns beim Inder die Mägen vollgeschlagen hatten ging es per Bus zurück zum Hostel. Dort machten wir uns auf die Suche nach einem Host in Calgary und bastelten an einer kleinen Überraschung.
Ich will nicht zu viel verraten, kann aber schon mal einen kleinen Ausblick geben:

Tourblok von David und Jonas

Am Abend haben wir dann noch gemütlich ein paar Bierchen in der Hostelbar getrunken. Und hier entwickelte sich eine weitere ziemlich krasse und Vancouver negativ machende Geschichte.

Aus irgend einem Grund hat die abartig dumme Bardame Jonas Kreditkarte und ID eingezogen und wollte sie nicht mehr raus rücken. David wollte zuvor mit Jonas Karte zahlen, was sie wohl für Kreditkartenbetrug hielt. Nach einer ewig langen Diskusion, bei der wir sachlich geblieben sind, von Seiten des Barpersonals jedoch des öfteren Schimpfworte benutzt wurden, und wir uns schon auf einen Kontakt mit der kanadischen Polizei eingestellt hatten, hat der stolze Jonas sein Eigentum doch noch bekommen.
Jetzt finden wir unser Hostel und die Bar nicht mehr so cool und wollen raus. Ist aber noch ncht sicher...vielleicht bleiben wir auch noch ne Nacht und benehmen uns daneben!!

Nächster Stopp ist entweder Whistler oder Calgary!
Liebste Grüße und bis bald!!



ach ja, hier noch ein ganz cooler Bericht, welcher die Stadt ganz gut beschreibt. Das Viertel, von dem die Rede ist, ist ungefähr zwei Blocks östlich von uns:









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