Hellouuu my
friends!
Sitzen gerade beim Alex, auf dem Balkon in Gainesville!!
Nach New York ist noch einiges passiert, letztendlich sind wir aber gesund und
munter im Peachstate angekommen. Trotz des Mordes an einer 16jährigen, der vor
ein paar Wochen hier in der Wohnanlage passiert ist, lassen wir es uns gut
gehen und starten von unserer Homebase im Hastingscourt Ausflüge in die
umliegenden Nationalparks und zu den sehenswerten Orten in und um Atlanta.
Von NEW York aus hatten wir eigentlich den Plan über
Philadelphia und Washington nach Gainesville zu fahren. Leider machte uns das
Unterangebot an CS-Hosts einen Strich durch die Rechnung. Der neue Plan, Philli links liegen zu lassen,
bzw. nur kurz anzuschauen wurde sofort in die Tat umgesetzt, wobei wir es eher
haben rechts liegen lassen…nach einem Kartenupdate nach einiger Stunden Fahrt
mussten wir mit Bedauern feststellen, dass wir P-Town schon um ca. 30 Meilen
verpasst hatten. Der nächste Halt sollte demnach Washington sein, wo wir uns
für nen recht fairen Preis für eine Nacht im Hotel eingemietet hatten. Die
Nacht wurde aus irgendeinem Grund recht feuchtfröhlich, das Ergebnis konnte,
wie bestimmt bereits gesehen bei Facebook verfolgt werden…
Am Mittwoch trafen wir uns mit Markus, der uns den
Touriguide in der Regierungsstadt mimen wollte. Nun ja, zu den ganzen
Prunkbauten bleibt nicht viel zu sagen! Echt nett, aber irgendwie wirkt alles
etwas unecht. Außerdem ist Washington von einer Gänseplage Befallen, von der
abartigen Schwüle will ich gar nicht erst anfangen.
| Georgia, yeeahii |
| Washington Monument |
| Jonas, David et le Marcus |
| fleetzen vor dem capitol |
| weißes Haus |
| Capitol |
| Lincolns Bude |
| mach den Kessla mit mir... |
| coole typen |
| David treibt Schabernack |
Da wir uns nach der ganzen Memorial-/Weißes Haus- und
Museumsguckerei bei 40 Grad recht widerlich fühlten und eine11 Stunden Fahrt
für uns zu dem Zeitpunkt echt zu krass vor kam, freuten wir uns wie die
Schneekönige, als Markus verkündete, dass wir bei den amerikanischen „Runzes“
schlafen konnten.
Markus Hostmum und die Kinder waren wirklich cool und hatten
auch nichts gegen unsere abendliche Frisuren-Massaker-Aktion….zu sehen bei VIMEO
Am Donnerstag sind wir dann gegen Mittag, nachdem wir den
halben Tag, entgegen unserer Planung, verpennt hatten, aufgebrochen um in einem
letzten Marathonstück die Rundreise USA abzuschließen. Sobald wir nämlich die
Stadttore Gainesvilles erreicht haben sollten, hätte der mutige Herr Moser es
geschafft, und entgegen aller Erwartungen die große USA-Runde hinter sich
gebracht.
Nachdem wir also gegen Mitternacht in Lake Lanier Club
angekommen sind, gab es noch eine sehr delikate Lasagne von Alex und wir saßen
noch lange auf dem Balkon.
Freitagmorgen sind wir dann erst mal ins Outlet. Mitch
Kesslaa hat zugeschlagen, da er über Zürich nach Deutschland fliegt und mit
wenigen Kontrollen rechnet. Bei Alex kochten wir uns dann endlich mal wieder
was deutsches, swabian chees spätzles, awesome!
Auf einen sehr amüsanten Abend auf Alex Balkon folgte eine
relativ kurze Nacht, und der Samstag wurde eher mit „Nix tun“ verbracht. Für
den Abend hatte Alex vorgeschlagen, eine Collegeparty zu besuchen. Von der
IMS-Studenten WG aus sind wir dann alle zur Party in einen Club im Zentrum von
Gainesville. Kurz nachdem wir die 15 $ Eintritt gelöhnt hatten und drinnen
feststellen mussten, dass das gesamte Publikum etwas stärker pigmentiert war
als wir, wurde die Party auch schon von der Polizei gesprengt. Collegeparty und
Alkohol passen in den Augen der Amerikaner eben nicht so gut zusammen…wenn die wüssten,
wie die Stufenpartys in good old germany abgehen!
David, Jonas und ein paar andere deutsche hatten dann für
ein paar Minuten echt Angst „You go to jail, NOW!“ hören zu müssen, da sie
erstens angetrunken und zweitens nicht ihre eigene ID bei sich hatten. Die fies
dreinblickenden Polizisten hatten es glücklicherweise nicht auf deutsche und,
so glauben wir, nicht auf uns Weißbrote abgesehen, und so konnten wir relativ
unbeschwert die Party verlassen. Den Abend haben wir dann im Wild Wings
ausklingen lassen.
Sonntag sind wir dann hauptsächlich am Pool rumgelegen und
haben das gute Georgia Wetter genossen. Am Abend haben wir dann den Montag
geplant, es stand Wandern auf dem Programm.
Nach einer Stunde Fahrt befanden wir uns im Talluhla-George
Nationalpark. Hier wollten wir eigentlich einen 10 Meilen Hike und danach noch
einen kurzen Hike in die Talluhla-Schlucht, durch welche sich der
Talluhla-Fluss schlängelt, machen. Nachdem der 80jährige Ranger uns dann jedoch
erklärt hat, wie verdammt cool der kurze, jedoch zeitintensive Hike in die Schlucht
und am Wasser entlang ist, haben wir uns entschieden nur den kurzen zu machen.
Nach ca. 500 Treppenstufen gelangten wir in der Schlucht an, und mussten ab
hier im Flussbett und über Fels und Bäume entlang des Flusses marschieren. Einige
Flussüberquerungen gab es auch und so kamen wir wirklich nur langsam voran. Bei
der Hälfte der Wanderung gab es einen „Wasserfall“, welcher aber eher als
Wasserrutsche bezeichnet werden kann. Ca. 20 Meter konnte man auf dem Fels
herunterrutschen und sich dann zum Trocknen auf die, von der Sonne gewärmten
Steine legen.
| Talluhla-George aka der Würstchen |
| drei starke Typen |
| Davids neuer Freund Senior Sprühkäse |
| ein gestrandeter Freiburger |
| flieg david flieg |
| flieg jonas flieg |
Nachdem wir uns rutschenmäßig ausgetobt hatten und danach
mindestens genau so lange rumlagen um zu trocknen, mussten wir den längsten, steilsten, nicht befestigten
Trail in Georgia hoch“klettern“ . In einem halben Kilometer Strecke haben wir
bestimmt 130 oder mehr Höhenmeter gut gemacht, um danach am Rand der Schlucht
entlang zum Parkplatz zurück zu laufen.
Heute wird wohl wieder gepoolt und trainiert, am Mittwoch
wollen wir wieder wandern.
Das war’s!
achja, Jonas und David suchen noch en lustigen Satz von mir... soviel dazu:
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