Okay, okay, okay, New York ist wirklich eine außergewöhnlich
schöne Stadt, und kann sich wirklich mit Premiumstädten wie Villingen uns
Stuttgart messen!! Größentechnisch überschreitet die Stadt alles zuvor
gesehene, und ob nun Skyline, die Parks oder andere Sehenswürdigkeiten, die
Stadt bietet wirklich einiges, was einem die Sprache raubt!
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| Skyline |
Da ich schon lange nichts mehr berichtet habe, folgt nun ein
etwas längerer Bericht, in welchem ich versuche die Erlebnisse und den
NY-Spirit der letzten Tage ein wenig rüber zu bringen.
Montag, „Greenwich
Village“ und die Brücken
Nachdem wir uns ne Wochenkarte für die Metro gekauft hatten
waren David, Jonas und ich bereit die Straßen NYCs unsicher zu machen. Ein
Stadtteil, den jeder Besucher mal gesehen haben sollte, ist Greenwich.
Architektonisch hebt es sich von den anderen New Yorker Nachbarschaften ab,
aber auch durch sein breit gefächertes Spektrum an Bewohnern.
Gut informiert über das Künstlerviertel zogen wir los, doch
leider machte uns der Regen einen Strich durch die Rechnung. Nachdem der Regen
nachgelassen hatte machten wir uns auf den Weg in das, nördlich von der 14ten
Straße begrenzte Viertel. Ob es nun der Regen war oder ein Fehler in der
Reiseplanung, man weiß es nicht, jedoch waren wir erst ein mal ernüchtert, da
das „Greenwich“ was wir sahen, so gar nicht mit dem übereinstimmte, was wir vor
uns sahen. Dass wir nicht in Greenwich waren, sondern in der Lower Eastside,
wurde uns jedoch erst klar, als wir später noch einmal in die Karte schauten…
Nun ja, das Gute an unserem kleinen Fehltritt war jedoch,
dass wir so ziemlich nahe an den Brücken, welche Manhattan Island und Brooklyn/Queens
verbinden, waren. Also, ging es zu Fuß über die Williamsburg Bridge und nach
kurzem Aufenthalt in Queens wieder über die Brooklynbridge nach Manhattan.
| Brücke No.1 |
| erster Ausblick auf die Skyline |
| empire State |
| Manhattan von der Manhattanbridge |
| zwei richtig Starke Typen |
| irgendwo in Manhattan |
| drei richtig starke Typen! |
Den Montagabend haben wir dann im Blondies verbracht. Dort
gibt es nämlich all-you-can-eat Hotwings, und zwar die besten in New York! Ohne
uns von dieser Werbung beeinflussen zu lassen fiel unsere eigenes Urteil genau
so aus: Beste Wings in New York!
6h Auto nur für
Kesslaaa
Dienstag ist der Kesslaaa gelandet! Da wir ihn erst mal mit
der Größe von NYC schocken wollten, haben wir ihn mit unserem Partybus
abgeholt, um dann quer durch Manhattan in Richtung White Plaines zu fahren.
Durch Brooklyn und Queens ging es eigentlich noch recht gut, doch ab Manhattan
kamen wir nur noch langsam voran. Dies lag nicht unbedingt am Verkehr, der
durch die Straßen New Yorks zwar zäh ist, aber fließt, sondern eher an den
Baustellen und einem Einbahnstraßen- und Schildersystem, welches sich mit dem schwenninger
System vergleichen lässt.
Cool war natürlich auch unser Großstadtraser David F.,
nachdem uns eine Tankstelle im gefährlichsten Viertel der Stadt den Kraftstoff
verwehrt hat, vermutlich weil wir von außerhalb kamen, oder so gefährlich
aussahen, ist er mit offenem Tank und Deckel auf dem Autodach losgefahren.
Dieser wurde jedoch glücklicherweise beim nächsten Halt auf dem Autodach
gefunden.
Da Miacheal jetzt endlich da war und unser Rudel
mittlerweile vier Mitglieder zählt, konnten wir auch endlich mal Tac zocken!
Jonas hat vor der Reise ein Reisetack entworfen, welches nun zum ersten Mal
bespielt wurde! Mit ein paar Kaltgetränken spielte sich Team Fuerst/Eisenmann
in einen wahren Rausch und zerlegten Mauch/Kessler souverän!
Hochhaustour,
Greenwich und SOHO
Da uns Kessi zwei sensationelle Reiseführer mitgebracht
hatte, konnten wir endlich mit dem Tourikram loslegen. Guide Eisenmann nahm den
ersten Part in die Hand und leitete die Reisegruppe durch die phänomenale
Hochhaustour. Informationen aus zwei Seiten Reiseführer, versüßt mit Wahr- und
Unwahrheiten und Funfacts meinerseits, füllen volle zwei Stunden. Über das
Chrysler-Building, den World-Wide-Plaza und das Citygroup-Center ging es zum
momentan höchsten Haus der Stadt, dem Empire State Building.
| großes Haus |
| geplätteter Jonas, David und Kessler |
| Rockefeller |
| markantes Haus |
| Times Square bei Tag |
| Times Square bei Tag |
| Schmökern im Rizzi |
| Empire State Building |
| Empire State |
| dummer Ami-touri blickt den Foto net und verballert den Hintergrund |
| Flatiron Building |
Erschlagen von so vielen Hochhäusern widmeten wir uns den
eher kleinen Häuschen im richtigen Greenwich Village. In dem schönen, sehr
gehypten Viertel nahmen wir auch einen kleinen Imbiss zu uns. Im Washington
Square Park gönnten wir uns zudem noch eine kleine Pause und genossen das gute
Wetter und die Tatsache in einem der schönsten Viertel NYC zu sein.
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| Washington Park in Greenwich |
| Schmalstes Haus NYks |
Zu Fuß erkundeten wir dann auch die kleinen Sträßchen und
Gassen des West Village und SOHO. Hier fanden wir auch das kleinste Haus in
NYC. Mit einer Breite von gerade mal dreieinhalb Metern wurde dem Haus nicht
einmal eine eigene Hausnummer zugesprochen und so ziert die 72 ½ das Haus.
Gegen Abend sind wir dann in einen Starbucks, wo David und
Kesse glücklicherweise Karten für die US Open klar machen konnten. Eigentlich
bin ich ja kein großer Tennisfan, aber ein Match von Roger Federer bei den US
Open sieht man ja nicht alle Tage. Glücklich war auch noch die Auslosung für
die zweite Paarung, bei der wir Kerber vs. Williams spielten.
Der abendliche Gang zum Times Square war obligatorisch,
zumal Micha (d.S.) diesen noch nicht bei Dunkelheit gesehen hatte.
US OPEN
Donnerstag haben wir dann nicht so viel gemacht. Nachdem wir
ausgeschlafen hatten sind wir zur Wäscherei um die Ecke und danach, nachdem wir
ultrastark trainiert hatten sind wir mit dem Partybus nach Queens zum Arthur
Ashe Stadion gefahren. Hier wird jedes
Jahr, und dieses eben auch das US Open Turnier ausgetragen.
Nach kurzer Snackeinnahme im Park vor dem Stadion und einer
ausgiebigen Beobachtung eines eher untypischen
Tschechisch-Indischen-Mixed-Double-Teams auf einem der Nebencourts sind wir auf
dem Maincourt, bzw. darüber einmarschiert.
Darüber? Ja, wir hatten das Glück in der vorletzten Reihe zu
sitzen, was zwar die Qualität auf die Sicht auf das Feld beeinträchtigte, dafür
aber einen spektakulären Blick auf die Skyline New Yorks ermöglichte!
| Die Tickets |
| Das Stadion |
| Skyline im Sonnenuzntergang |
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| Abend bei den US Open |
| Maincourt |
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| beste Aussicht |
Zu sagen ob das Spiel schlecht oder gut war, kann ich als
Tennis-Null nicht sagen, zur Stimmung im Stadion jedoch nur so viel: Lahm wie
bei Spielen des FCB!! Wirklich! Mucksmäuschenstill! Als ich ab und zu ein“
Yeaheheheees!“ für Angelique Kerber einwarf oder diesem Schweizer namens
Federer zujubelte, bekam ich gleich böse Blicke zugeworfen…
Wallstreet, lil’Italy, Chinatown and MO tot he
MA
Nachdem wir am Donnerstag ziemlich lange unterwegs waren
hatten wir Freitag echt Probleme aus dem Bett zu kommen. Alles Murren von
Seiten des Langschläfer-/Zwergenbettes fand jedoch keinen Anklang und so
startete Herr Moser, dem hier mal wieder ein großes Lob zugesprochen werden
muss, weil er mit den wirklich miesen New York Straßen super zurecht kommt, mal
wieder in Richtung Bronx.
Mit der Bahn fuhren wir die letzten Meilen und stiegen an
der Wallstreet aus. Hier liefen wir auf der Suche nach dem goldenen Bullen die
Straßen auf und ab, hatten jedoch keinen Erfolg...
Micha wurde, als einziger BWLler natürlich vor der Börse
abgelichtet, und strahlte glücklich!
| Waaallllstreeet |
| Surpreme Court |
| Hudson |
Zu Fuß ging es dann über Chinatown, wo wir einen wirklich
authentischen Mittagssnack zu uns nahmen, nach little Italy. Die Knusprige Ente
in Chinatown war zwar knuspriger als beim Glutanesen um die Ecke in
Deutschland, dafür jedoch musste man
sich Knochen, Innereinen usw. selber aus der Ente puhlen.
| Chopsticks |
Das ehemalige Italienische Viertel war eigentlich kaum noch
zu finden, da es von Chinatown immer mehr eingenommen wurde/wird. Ein paar
ital. Restaurants und Läden zeugten jedoch noch von alten Zeiten, jedoch war
von italienischem Mafiosoflair und Dolce Vita nicht mehr viel zu spüren.
Vierfünfzig für ein minni Bolle Eis waren dann doch bissel viel für ein „echt
italienisches Eis“, und so ging es schnell weiter in Richtung unseres nächsten
wichtigen Ziels.
Das MOMA bietet Freitags, wie so viele Museen
„Pay-What-You-Which“ an, was uns als arme Reisende sowie 300000009 andere junge
Leute und geizige Alte anlockte. Für eine halbe Stunde anstehen kann man sich
dann 25 Dollari sparen, die wir gut in etwas anderes investieren können.
| Green New York |
| langes langes Bild |
| wohoo |
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| Julien Spinatsch |
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Miacheal-11 Memorial
und Ferry
Samstag sind wir nach dem Frühstück zum 911-Memorial
aufgebrochen. Unterwegs stellte Kessi fest, dass ich seinen Namen bei der
Onlineanmeldung falsch geschrieben habe, statt Michael Kessler sollte in
unserer Reisegruppe ein gewisser Miacheal Kessler sein. Mit vollen Hosen hat
sich Kessi dann in die lange Reihe vor der Sicherheitskontrolle angestellt und
hoffte trotz falschen Namens durchgelassen zu werden.
| neues World Trade Center |
| falscher Name |
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| Loch eins |
| neue Glaspaläste |
Kein Problem und das 911-Memorial wurde ausgiebig
ausgecheckt!
Danach sind wir nochmal zum Times Square und auf die 5th
Ave, da wir aufgrund des Memorial Day auf tolle Shoppingangebote spekulierten,
jedoch Fehlanzeige!
Nach einer kleine Rast im Central Park, fuhren wir mit der
Bahn zum Battery Park, von wo aus wir mit der Staten Island Ferry fahren
wollten.
Die Gratisfahrt auf die „kleine Insel“ war echt klasse und
in den rund 20 Minuten Fahrt hatte jeder Zeit
genug sein eigenes Nachtpanoramafoto zu schießen!
| Mc Gees, hier soll How I met your Mother "spielen" |
| Bootle |
| NY bei Nacht |
| NYC bei Nacht |
| die Lady |
5pointz und POUTINE
Sonntag haben wir zwar vergleichsweise wenig unternommen,
dafür war der Tag jedoch richtig FETT!
Reiseführer Jonas el Wursto hatte mal wider ein goldenes
Händchen darin bewiesen Streetart aufzuspüren. Fivepointz, ein altes
Fabrikgebäude in Brooklyn, in einer Ecke, wo man nachts wohl lieber nicht
allein unterwegs ist, war das Objekt unserer Begierde. Die Betreiber, die das
Gebäude vor schätzungsweise 15 Jahren übernommen haben, bieten hier Künstlern
freien Raum, legal ihre Kunst auszuüben und zu präsentieren.
| Meister Broda |
| Gruppenfoto |
| die Gang |
Nachdem wir uns hier
echt lange aufgehalten hatten, fuhren wir zu einem Restaurant, das ebenfalls in
Brooklyn, jedoch in einem eher populäreren Teil lag. Im „mile end Delikatessen“
wurde eine Poutine angeboten, welche im Puotineblog, den David gefunden hatte,
mit 74 von 100 Sternen bewertet wurde. Diese wollten wir uns nicht entgehen
lassen. Nach dem reichhaltigen Mal stand für uns fest, dass die Köstlichkeit
mehr als 74 Sterne bekommen sollte. Ein Stop auf unserem Nach Hause Weg war ein
Laden namens Bier Kraft, wo es angeblich Augustiner geben sollte. Der Laden war
spitze und leider durften nur Kessi und ich rein. Für uns vier haben wir jedoch
nen Sixpack geholt, den wir dann beim abendlichen Tac genossen haben.
Highline und so…
Da wir bis dato keinen Host in Philadelphia oder Washington
gefunden hatten, haben wir am Montag noch um eine Nacht in unserem Hotel
verlängert, und hatten somit einen weiteren Tag um uns sightseeingmäßig in NY auszutoben.
Auf dem Programm standen der Highline-Park, sowie die Grand Central Station.
Der Park, der sich bis vor kurzem noch im Bau befand, ist aus einer alten
Bahnlinie, die über den Straßen in Westmanhattan verlief, entstanden. Das viele
Grün über den Straßen machte echt was her, und wäre der Park nicht so brutal
von Labourday-Touristen überrannt gewesen, hätte es sich bestimmt sehr gut und
lange dort aushalten lassen.
Vom Park aus liefen wir dann durch Chelsea und quer über die
5th, 6th und 7th Ave zur Grand Central, dem Hauptbahnhof von New York. Dieser
war echt bombe! Riesengroß und sehr Prunkvoll und entweder sehr alt, oder echt
gut auf alt gemacht! ;)
Naja, da wir echt Hunger hatten, verschwendeten wir wenig
Zeit damit uns über den Bau zu informieren, sondern liefen nur einmal durch um
dann mit einem Taxi ins Blondies zu fahren. Eine Taxifahrt in New York ist echt
zu empfehlen, da es manchmal günstiger und schneller und auf jeden Fall ein
Erlebnis ist. Wie die „Sex and the City“-Grils haben wir uns auf die Straße
gestellt und haben ein Taxi hergerufen, hat gleich beim ersten Mal funktioniert
und so sind wir für 6,20 $ circa 37 Blocks gefahren.
Das All-you-can-Hotwings war so ziemlich das letzte was wir
in NY gemacht haben und genau in 105 Minuten müssen wir aus unserem Hotel raus
sein und uns vom Big Apple verabschieden!
New York ist wirklich eine der besten Städte auf der Welt
und ich bin mir sicher ich war nicht das letzte Mal hier! Die meisten Klischees
haben sich bestätigt, doch Ney York hat wirklich mehr zu bieten als Hochhäuser
und dicke Amerikaner! Die Stadt platzt vor Style und bietet ihren Bewohnern und
jedem, der sich darauf einlässt, eine Menge!
Funfact zum World-Wide-Plaza:
Das Haus war 1921 eines der ersten Hochäuser in New York,
wurde aber die ersten 25 Jahre nur zu einem Drittel vermietet. Die oberen zwei
Drittel waren nicht bewohnt, weil kein Mensch so weit oben wohnen wollte. Die
Zeitungen und Fachmagazine titelten nach Eröffnung des Baus, dass man nicht so
nahe am Mond wohnen solle, da dies den Schlaf beeinträchtige und den
Altersprozess beschleunige…
Wahr oder unwahr??
Au revoir!







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