Herzlich Wilkomen

Herzlich willkommen!!
Am 29.04. gehts für mich los in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten!

In dem Land, das einen aufgepumpten Ösi, zum Gouverneur gewählt hat, und in dem man in (theoretisch) vom Tellerwäscher zum Millionär werden kann, will auch ich mein Glück versuchen!
Sollten fünf Monate nicht reichen um mich mit einem hochhonorierten Politischen Amt betieteln zu lassen oder mich mit einer Schnapsidee zum Millionär zu machen, oder beides zusammen, komme ich halt wieder.

Dieser Blogg soll dazu dienen, von meinen Erfolgen zu berichten! ;)

Viel Spaß beim Lesen

Dienstag, 4. September 2012

NEW YORK no two!


Okay, okay, okay, New York ist wirklich eine außergewöhnlich schöne Stadt, und kann sich wirklich mit Premiumstädten wie Villingen uns Stuttgart messen!! Größentechnisch überschreitet die Stadt alles zuvor gesehene, und ob nun Skyline, die Parks oder andere Sehenswürdigkeiten, die Stadt bietet wirklich einiges, was einem die Sprache raubt!

Skyline


Da ich schon lange nichts mehr berichtet habe, folgt nun ein etwas längerer Bericht, in welchem ich versuche die Erlebnisse und den NY-Spirit der letzten Tage ein wenig rüber zu bringen.

Montag, „Greenwich Village“ und die Brücken


Nachdem wir uns ne Wochenkarte für die Metro gekauft hatten waren David, Jonas und ich bereit die Straßen NYCs unsicher zu machen. Ein Stadtteil, den jeder Besucher mal gesehen haben sollte, ist Greenwich. Architektonisch hebt es sich von den anderen New Yorker Nachbarschaften ab, aber auch durch sein breit gefächertes Spektrum an Bewohnern.


Gut informiert über das Künstlerviertel zogen wir los, doch leider machte uns der Regen einen Strich durch die Rechnung. Nachdem der Regen nachgelassen hatte machten wir uns auf den Weg in das, nördlich von der 14ten Straße begrenzte Viertel. Ob es nun der Regen war oder ein Fehler in der Reiseplanung, man weiß es nicht, jedoch waren wir erst ein mal ernüchtert, da das „Greenwich“ was wir sahen, so gar nicht mit dem übereinstimmte, was wir vor uns sahen. Dass wir nicht in Greenwich waren, sondern in der Lower Eastside, wurde uns jedoch erst klar, als wir später noch einmal in die Karte schauten…

Nun ja, das Gute an unserem kleinen Fehltritt war jedoch, dass wir so ziemlich nahe an den Brücken, welche Manhattan Island und Brooklyn/Queens verbinden, waren. Also, ging es zu Fuß über die Williamsburg Bridge und nach kurzem Aufenthalt in Queens wieder über die Brooklynbridge nach Manhattan. 

Brücke No.1

erster Ausblick auf die Skyline

empire State

Manhattan von der Manhattanbridge

zwei richtig Starke Typen

irgendwo in Manhattan

drei richtig starke Typen!


Den Montagabend haben wir dann im Blondies verbracht. Dort gibt es nämlich all-you-can-eat Hotwings, und zwar die besten in New York! Ohne uns von dieser Werbung beeinflussen zu lassen fiel unsere eigenes Urteil genau so aus: Beste Wings in New York!


6h Auto nur für Kesslaaa



Dienstag ist der Kesslaaa gelandet! Da wir ihn erst mal mit der Größe von NYC schocken wollten, haben wir ihn mit unserem Partybus abgeholt, um dann quer durch Manhattan in Richtung White Plaines zu fahren. Durch Brooklyn und Queens ging es eigentlich noch recht gut, doch ab Manhattan kamen wir nur noch langsam voran. Dies lag nicht unbedingt am Verkehr, der durch die Straßen New Yorks zwar zäh ist, aber fließt, sondern eher an den Baustellen und einem Einbahnstraßen- und Schildersystem, welches sich mit dem schwenninger System vergleichen lässt.


Cool war natürlich auch unser Großstadtraser David F., nachdem uns eine Tankstelle im gefährlichsten Viertel der Stadt den Kraftstoff verwehrt hat, vermutlich weil wir von außerhalb kamen, oder so gefährlich aussahen, ist er mit offenem Tank und Deckel auf dem Autodach losgefahren. Dieser wurde jedoch glücklicherweise beim nächsten Halt auf dem Autodach gefunden.
 

David und der Deckel


Da Miacheal jetzt endlich da war und unser Rudel mittlerweile vier Mitglieder zählt, konnten wir auch endlich mal Tac zocken! Jonas hat vor der Reise ein Reisetack entworfen, welches nun zum ersten Mal bespielt wurde! Mit ein paar Kaltgetränken spielte sich Team Fuerst/Eisenmann in einen wahren Rausch und zerlegten Mauch/Kessler souverän!


Hochhaustour, Greenwich und SOHO

Da uns Kessi zwei sensationelle Reiseführer mitgebracht hatte, konnten wir endlich mit dem Tourikram loslegen. Guide Eisenmann nahm den ersten Part in die Hand und leitete die Reisegruppe durch die phänomenale Hochhaustour. Informationen aus zwei Seiten Reiseführer, versüßt mit Wahr- und Unwahrheiten und Funfacts meinerseits, füllen volle zwei Stunden. Über das Chrysler-Building, den World-Wide-Plaza und das Citygroup-Center ging es zum momentan höchsten Haus der Stadt, dem Empire State Building. 

großes Haus

geplätteter Jonas, David und Kessler

Rockefeller

markantes Haus

Times Square bei Tag

Times Square bei Tag

Schmökern im Rizzi

Empire State Building

Empire State

dummer Ami-touri blickt den Foto net und verballert den Hintergrund

Flatiron Building
Erschlagen von so vielen Hochhäusern widmeten wir uns den eher kleinen Häuschen im richtigen Greenwich Village. In dem schönen, sehr gehypten Viertel nahmen wir auch einen kleinen Imbiss zu uns. Im Washington Square Park gönnten wir uns zudem noch eine kleine Pause und genossen das gute Wetter und die Tatsache in einem der schönsten Viertel NYC zu sein.


Washington Park in Greenwich

Schmalstes Haus NYks

Zu Fuß erkundeten wir dann auch die kleinen Sträßchen und Gassen des West Village und SOHO. Hier fanden wir auch das kleinste Haus in NYC. Mit einer Breite von gerade mal dreieinhalb Metern wurde dem Haus nicht einmal eine eigene Hausnummer zugesprochen und so ziert die 72 ½ das Haus.  


Gegen Abend sind wir dann in einen Starbucks, wo David und Kesse glücklicherweise Karten für die US Open klar machen konnten. Eigentlich bin ich ja kein großer Tennisfan, aber ein Match von Roger Federer bei den US Open sieht man ja nicht alle Tage. Glücklich war auch noch die Auslosung für die zweite Paarung, bei der wir Kerber vs. Williams spielten.


Der abendliche Gang zum Times Square war obligatorisch, zumal Micha (d.S.) diesen noch nicht bei Dunkelheit gesehen hatte.




US OPEN


Donnerstag haben wir dann nicht so viel gemacht. Nachdem wir ausgeschlafen hatten sind wir zur Wäscherei um die Ecke und danach, nachdem wir ultrastark trainiert hatten sind wir mit dem Partybus nach Queens zum Arthur Ashe Stadion gefahren.  Hier wird jedes Jahr, und dieses eben auch das US Open Turnier ausgetragen.
 
Nach kurzer Snackeinnahme im Park vor dem Stadion und einer ausgiebigen Beobachtung eines eher untypischen Tschechisch-Indischen-Mixed-Double-Teams auf einem der Nebencourts sind wir auf dem Maincourt, bzw. darüber einmarschiert.

Darüber? Ja, wir hatten das Glück in der vorletzten Reihe zu sitzen, was zwar die Qualität auf die Sicht auf das Feld beeinträchtigte, dafür aber einen spektakulären Blick auf die Skyline New Yorks ermöglichte!

Die Tickets

Das Stadion

Skyline im Sonnenuzntergang

Abend bei den US Open

Maincourt

beste Aussicht


Zu sagen ob das Spiel schlecht oder gut war, kann ich als Tennis-Null nicht sagen, zur Stimmung im Stadion jedoch nur so viel: Lahm wie bei Spielen des FCB!! Wirklich! Mucksmäuschenstill! Als ich ab und zu ein“ Yeaheheheees!“ für Angelique Kerber einwarf oder diesem Schweizer namens Federer zujubelte, bekam ich gleich böse Blicke zugeworfen…


Wallstreet, lil’Italy, Chinatown and MO tot he MA

Nachdem wir am Donnerstag ziemlich lange unterwegs waren hatten wir Freitag echt Probleme aus dem Bett zu kommen. Alles Murren von Seiten des Langschläfer-/Zwergenbettes fand jedoch keinen Anklang und so startete Herr Moser, dem hier mal wieder ein großes Lob zugesprochen werden muss, weil er mit den wirklich miesen New York Straßen super zurecht kommt, mal wieder in Richtung Bronx.

Mit der Bahn fuhren wir die letzten Meilen und stiegen an der Wallstreet aus. Hier liefen wir auf der Suche nach dem goldenen Bullen die Straßen auf und ab, hatten jedoch keinen Erfolg...


Micha wurde, als einziger BWLler natürlich vor der Börse abgelichtet, und strahlte glücklich!

Waaallllstreeet

Surpreme Court

Hudson
Zu Fuß ging es dann über Chinatown, wo wir einen wirklich authentischen Mittagssnack zu uns nahmen, nach little Italy. Die Knusprige Ente in Chinatown war zwar knuspriger als beim Glutanesen um die Ecke in Deutschland, dafür jedoch  musste man sich Knochen, Innereinen usw. selber aus der Ente puhlen.

Chopsticks

Das ehemalige Italienische Viertel war eigentlich kaum noch zu finden, da es von Chinatown immer mehr eingenommen wurde/wird. Ein paar ital. Restaurants und Läden zeugten jedoch noch von alten Zeiten, jedoch war von italienischem Mafiosoflair und Dolce Vita nicht mehr viel zu spüren. Vierfünfzig für ein minni Bolle Eis waren dann doch bissel viel für ein „echt italienisches Eis“, und so ging es schnell weiter in Richtung unseres nächsten wichtigen Ziels.





Das MOMA bietet Freitags, wie so viele Museen „Pay-What-You-Which“ an, was uns als arme Reisende sowie 300000009 andere junge Leute und geizige Alte anlockte. Für eine halbe Stunde anstehen kann man sich dann 25 Dollari sparen, die wir gut in etwas anderes investieren können.

Green New York

langes langes Bild

wohoo



Julien Spinatsch


Miacheal-11 Memorial und Ferry

Samstag sind wir nach dem Frühstück zum 911-Memorial aufgebrochen. Unterwegs stellte Kessi fest, dass ich seinen Namen bei der Onlineanmeldung falsch geschrieben habe, statt Michael Kessler sollte in unserer Reisegruppe ein gewisser Miacheal Kessler sein. Mit vollen Hosen hat sich Kessi dann in die lange Reihe vor der Sicherheitskontrolle angestellt und hoffte trotz falschen Namens durchgelassen zu werden.

neues World Trade Center

falscher Name

Loch eins

neue Glaspaläste


Kein Problem und das 911-Memorial wurde ausgiebig ausgecheckt!


Danach sind wir nochmal zum Times Square und auf die 5th Ave, da wir aufgrund des Memorial Day auf tolle Shoppingangebote spekulierten, jedoch Fehlanzeige!

Nach einer kleine Rast im Central Park, fuhren wir mit der Bahn zum Battery Park, von wo aus wir mit der Staten Island Ferry fahren wollten.


Die Gratisfahrt auf die „kleine Insel“ war echt klasse und in den rund 20 Minuten Fahrt hatte jeder Zeit  genug sein eigenes Nachtpanoramafoto zu schießen!


Mc Gees, hier soll How I met your Mother "spielen"

Bootle

NY bei Nacht

NYC bei Nacht

die Lady


5pointz und POUTINE

Sonntag haben wir zwar vergleichsweise wenig unternommen, dafür war der Tag jedoch richtig FETT!


Reiseführer Jonas el Wursto hatte mal wider ein goldenes Händchen darin bewiesen Streetart aufzuspüren. Fivepointz, ein altes Fabrikgebäude in Brooklyn, in einer Ecke, wo man nachts wohl lieber nicht allein unterwegs ist, war das Objekt unserer Begierde. Die Betreiber, die das Gebäude vor schätzungsweise 15 Jahren übernommen haben, bieten hier Künstlern freien Raum, legal ihre Kunst auszuüben und zu präsentieren.

Meister Broda



Gruppenfoto




die Gang
 Nachdem wir uns hier echt lange aufgehalten hatten, fuhren wir zu einem Restaurant, das ebenfalls in Brooklyn, jedoch in einem eher populäreren Teil lag. Im „mile end Delikatessen“ wurde eine Poutine angeboten, welche im Puotineblog, den David gefunden hatte, mit 74 von 100 Sternen bewertet wurde. Diese wollten wir uns nicht entgehen lassen. Nach dem reichhaltigen Mal stand für uns fest, dass die Köstlichkeit mehr als 74 Sterne bekommen sollte. Ein Stop auf unserem Nach Hause Weg war ein Laden namens Bier Kraft, wo es angeblich Augustiner geben sollte. Der Laden war spitze und leider durften nur Kessi und ich rein. Für uns vier haben wir jedoch nen Sixpack geholt, den wir dann beim abendlichen Tac genossen haben.



Highline und so…

Da wir bis dato keinen Host in Philadelphia oder Washington gefunden hatten, haben wir am Montag noch um eine Nacht in unserem Hotel verlängert, und hatten somit einen weiteren Tag um uns sightseeingmäßig in NY auszutoben. Auf dem Programm standen der Highline-Park, sowie die Grand Central Station. Der Park, der sich bis vor kurzem noch im Bau befand, ist aus einer alten Bahnlinie, die über den Straßen in Westmanhattan verlief, entstanden. Das viele Grün über den Straßen machte echt was her, und wäre der Park nicht so brutal von Labourday-Touristen überrannt gewesen, hätte es sich bestimmt sehr gut und lange dort aushalten lassen.



Vom Park aus liefen wir dann durch Chelsea und quer über die 5th, 6th und 7th Ave zur Grand Central, dem Hauptbahnhof von New York. Dieser war echt bombe! Riesengroß und sehr Prunkvoll und entweder sehr alt, oder echt gut auf alt gemacht! ;)

Naja, da wir echt Hunger hatten, verschwendeten wir wenig Zeit damit uns über den Bau zu informieren, sondern liefen nur einmal durch um dann mit einem Taxi ins Blondies zu fahren. Eine Taxifahrt in New York ist echt zu empfehlen, da es manchmal günstiger und schneller und auf jeden Fall ein Erlebnis ist. Wie die „Sex and the City“-Grils haben wir uns auf die Straße gestellt und haben ein Taxi hergerufen, hat gleich beim ersten Mal funktioniert und so sind wir für 6,20 $ circa 37 Blocks gefahren.

Das All-you-can-Hotwings war so ziemlich das letzte was wir in NY gemacht haben und genau in 105 Minuten müssen wir aus unserem Hotel raus sein und uns vom Big Apple verabschieden!


New York ist wirklich eine der besten Städte auf der Welt und ich bin mir sicher ich war nicht das letzte Mal hier! Die meisten Klischees haben sich bestätigt, doch Ney York hat wirklich mehr zu bieten als Hochhäuser und dicke Amerikaner! Die Stadt platzt vor Style und bietet ihren Bewohnern und jedem, der sich darauf einlässt, eine Menge!
 

Funfact zum World-Wide-Plaza:
Das Haus war 1921 eines der ersten Hochäuser in New York, wurde aber die ersten 25 Jahre nur zu einem Drittel vermietet. Die oberen zwei Drittel waren nicht bewohnt, weil kein Mensch so weit oben wohnen wollte. Die Zeitungen und Fachmagazine titelten nach Eröffnung des Baus, dass man nicht so nahe am Mond wohnen solle, da dies den Schlaf beeinträchtige und den Altersprozess beschleunige…

Wahr oder unwahr??

Au revoir!





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