Herzlich Wilkomen

Herzlich willkommen!!
Am 29.04. gehts für mich los in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten!

In dem Land, das einen aufgepumpten Ösi, zum Gouverneur gewählt hat, und in dem man in (theoretisch) vom Tellerwäscher zum Millionär werden kann, will auch ich mein Glück versuchen!
Sollten fünf Monate nicht reichen um mich mit einem hochhonorierten Politischen Amt betieteln zu lassen oder mich mit einer Schnapsidee zum Millionär zu machen, oder beides zusammen, komme ich halt wieder.

Dieser Blogg soll dazu dienen, von meinen Erfolgen zu berichten! ;)

Viel Spaß beim Lesen

Sonntag, 20. Mai 2012

AUTOKAUF und Bayernspiel

Hallo,
 nach langer Zeit mal wieder was neues von mir! Warum ich "so lange!" nicht aktualisiert hab? Nun ja, ich war zu traurig, dass meine Lisa weg ist, und es ist einfach nicht viel Spannendes passiert!!
Die letzte Woche war quasi ne Mottowoche, welche mit dem Titel "Faulenzen" ganz gut beschrieben werden kann. Bei schlechten Wetter hab ich was für mein Englisch getan ;) indem ich auf der Couch gefleezt hab und "How I met your mother", "The Big Bang Theory", und diverse Filme auf englisch geschaut hab. Bei guten Wetter bin ich am Pool gelegen und habe so etwas für meine Gesundheit, speziell den Vitamin D Tank, getan. Wer jetzt denkt: "der faule Eisenmann liegt nur am Pool rum, nix da Gesundheit!", der solle entweder meinen Vadder fragen, oder sich das hier anschauen!
Okay, ein bisschen aktiv war ich schon, hab mich verstärkt nach einem Auto umgesehen (mit Erfolg) und für den Alex gekocht, geputzt und die Hausfrau gespielt.
Eingekauft hab ich im Walmart, und bin auch dahinter gekommen, was es mit dem Namen auf sich hat. Das "Wal" komm nicht von "wall" (engl. Mauer), denn das würde ja auch keinen Sinn machen, ein Mauermarkt hätte sich wahrscheinlich nur im 1961er Berlin etablieren können. Das "Wal" kommt viel mehr von "whale" (engl. der Wahl) und bezieht sich auf die in der Nähe und im Inneren des Ladens erhöhte Konzentration von dicken Amerikanern, auch als "Americanus.walus.oceanus.adipösus" (lat.) bekannt.

Okay, genug gespaßt, jetzt mal zu den Neuigkeiten!
Am Freitag waren Alex und ich mit ein paar seiner Kollegen in Gainesville unterwegs. Ich war ziemlich überrascht, dass doch etwas los war, denn Gainesville ist mir tagsüber eher wie ein verschlafenes Dorf vorgekommen. Ziemlich überrascht war ich auch von der wirklich großen Auswahl an Fassbier. Während in Deutschland in vielen Kneipen nur frischgezapftes Weizen und Pils von einer bis höchstens zwei Brauereien angeboten  wird, hat man hier echt ne riesen Auswahl. Oft sind da auch saisonale Produkte von regionalen Brauereien dabei. Das hat mich echt erstaunt, da ich dachte die Amerikaner trinken nur Budwiser und Miller und das auch noch als Light-Version.
Ich hab mich an ein, nach belgischer Art gebrautes Bier, namens Fat Tire gehalten. Leider gibt es in den USA kein Reinheitsgebot, so dürfen die ihre Biere mit allem Möglichen punchen, so dass die Liste mit den Inhaltsstoffen nicht so kurz wie bei uns ausfällt, sondern eher der einer YumYum-Suppe gleicht.

Nachdem Alex und ich am Samstag gefrühstückt hatten ging es los nach Atlanta. Denn dort wollten wir im Biergarten das Championsleague Finale anschauen. Rechtzeitig zum Anpfiff sind Alex und ich dann am IMS-Tisch angekommen, der direkt vor der Leinwand reserviert war. Yeahehehees!
Das Finale war echt spannend und im Biergarten war eigentlich die ganze Zeit ne super Atmosphäre. Leider durften am Ende halt die wenigen Chelsae-Fans jubeln.

Nach dem Spiel mussten Alex und ich dann aber weiter. Denn auf unserem Plan stand noch Autokauf, bzw. Probefahrt.
Mit 2000 $ bewaffnet sind wir dann in den Trailerpark in Buford gefahren. Und das Redneck-Vorurteil, dass die Autos mehr wert sind als die Behausung, hat sich hier echt bewahrheitet.
Das Objekt meiner Begierde stand auch vor einem Trailer der von (man weiß nicht wie vielen) Mexikanern bewohnt war, die vermutlich auch illegal in den USA waren.
Nachdem wir alles mögliche angeschaut haben, und den Wagen ne weile gefahren sind, habe ich mich dazu entschlossen, das Geschoss zukaufen. Der Wagen war ursprünglich für 2400 $ ausgeschrieben, aber wir haben knallhart verhandelt und ihn für 2000 $ bekommen.
Nachdem Alex den handgeschriebenen Kaufvertrag unterschrieben hat, konnten wir das Auto gleich mitnehmen. Gut war: das Auto hatte ein Nummernschilt! Schlecht war: das Nummernschild war abgelaufen und somit bin ich die Strecke von Buford nach Gainesville ohne Versicherung mit einem nicht zugelassenen Wagen gefahren...
Was mir erst während der Fahrt aufgefallen ist: der elektrische Fensterheber auf der Fahrerseite funktioniert nicht, also entweder kein Fastfood am drive-thru oder richten lassen!
Nun ja, ich glaube aber eh, dass ich die Karre mal noch zur Werkstatt bringe, bevor ich dann zur großen Reise aufbreche.
Chevrolet Astro 4x4


special Feature: Delphin-Lenkradschoner

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