Hi,
Am Samstag hatten wir uns einiges vorgenommen, und starteten den Tag erst mal mit einem ausgiebigen Frühstück auf Alex Balkon. Alex kleiner Balkontisch wurde schon am Vortag durch seinen Wohnzimmertisch erweitert, und so konnten wir bequem zu sechst Frühstücken.
An Stelle des Wohnzimmertisches steht jetzt sowieso ein zweites Sofa, dass Alex und ich mitten in der Nacht noch bei zwei Asiaten gekauft haben, und es quer durch den ganzen Lake Lanier Club getragen haben. Das hat Alex eigentlich als Balkonsofa eingeplant, jetzt dient es aber als Schlafsofa für mich.
| Frühstückstisch bei angenehmen 23 Grad |
| Cousin Tobi voller Vorfreude auf den bevorstehenden Ausflug |
Hier unten sieht man die ganze deutsche Reisegruppe, die darauf wartet, dass uns ein Speedboat zugewisen wird.
| Piratencrew |
| unser Heimathafen |
Nachdem Alex von uns zum Kapitän gewählt wurde und mir das viel wichtigere Amt des Lookout zugeteilt wurde, konnte unsere Karperfahrt starten. Bewaffnet bis unter die Zähne und mit einem Seemannslied auf den Lippen ging es los in richtung Westen.
| Captain Alex bei der Einweisung |
| Auf den hinteren Plätzen konnte man nicht sehen wo die Reise hin ging, da das Boot so krass beschleunigte, dass es die Titanic-Position einnahm |
"Alle die mit uns auf Kaperfahrt gehen, müssen Männer mit Bärten sein!
Der Jan, der Hein, der Lars, der Pitt!!
Die Haben Bärte, die dürfen mit!!"
Nachdem wir in einer Bucht geankert hatten, haben wir die wilden Gewässer erst mal getestet, konnten aber leider keinen Schatz heben. Drum sind wir dann weiter und sind an einem einsamen Strand gelandet!
| Landungscrew bei der ersten Strandbegehung |
| Simon und Laura, Landungscrew 2 |
Da wir das Boot nach zwei Stunden wieder zurückgeben mussten,macheten wir uns rechtzeitig auf den Weg zum Heimathafen. Zum Glück haben wirt genug Zeit dafür eingeplant, denn unsere Orientierung hat unter der Schatzsucherei und der prallen Sonne auf der Ömme gelitten. Und da hier alles gleich aussieht, hatten alle beteiligten Glück, dass der Lookout ein Ass im Lesen nautischer Karten ist.
Zurück in der Wohnanlage verbrachten wir den Rest des Tages noch am Pool. Hier konnten wir zum wiederholten Male beobachten, dass mein kleiner Cousin eine gewisse Anziehungskraft auf kleine Amerikanerinnen hat...
| Lookout-Luke |
Am Abend sind wir dann mit dem Superbus ins Mexikanische Viertel von Gainesville gefahren. Da ist es ziemlich cool, denn man fühlt sich echt wie in Mexiko. Alle Geschäfte, Lokale und Bars haben mexikanische Namen und werben auf Spanisch. Alex hat uns aber geraten sich als Tourist nicht aleien dort aufzuhalten. Er ist dort aber schon ein Local, da er erstens fließend spanisch spricht und zweitens der Großteil seiner Operators hier wohnt. Außerdem glaube ich, hat er den Obermexikaner, quasi den Boss von dem Viertel schon im Bare-Knuckle-Fight besiegt und genießt hier hohes Ansehen.
In dem Viertel hat uns Don Alex dann in ein authentisches mexikanisches Lokal geführt. Alex hat gesagt, hier gibt es das gleiche Essen wie in Mexiko und kein amerikanisiertes Tex-Mex.
| Unter Palmen um mexikanischen Viertel |
| lukas esta mui loco und stolzo auf sein Esso |
Zu essen gabs für uns dann Fajita. Das sind quasi Pfannekuche aus Maismehl und Wasser. Dazu gabs dann für jeden ein kleines Pfännchen mit Rindfleisch, Hühnchen, Paprika und anderem Gemüse. Auf einem seperaten Teller gab es dann noch Reis, Bohnen, Salat und Schafskäse. Mit dem ganzen Spaß konnte man denn seine Pfannenküchlein nach belieben füllen.
Sehr leckeres Essen. Falls ihr also mal in Gainesville seit, geht da hin!! Hier gibts echt richtig mexikanisches Essen!
| mexikanisches Pendant zum Schwoabepfännle! |
Am Sonntag sind Melanie, Laura, Simon und Alex in die Mall of Georgia gefahren. Ich hab mir gedacht am Wochenende ist die Hölle los, zumal da Memorialday-Sale ist, und Tobi hatte einfach keien Lust auf Shopping. So haben wir einen weiteren faulen Pooltag gemacht.
Der Memorialday ist am Montag, und hat nichts mit unserem Feiertag zu tun, sondern ist den US-Kriegsgefallenen gewidmet. Es ist zwar ein Feiertag, Läden haben aber trotzdem auf und hauen alles mit Rabatten raus, was geht. Was wir alle niocht wussten: die Amis lieben Einkaufen wenn viel los ist. In der Mall war nämlich am Sonntag nix los. Alex Kollege hat ihm am Abend gesagt: der Amerikaner kauft nicht am Sonntag ein, sondern am Memorialday selbst. Die Rabatte gelten aber schon seit Freitag.
Naja egal. Hab ich mir doch glatt den American Eagle Sale entgehen lassen...
Am Abend gabs auf jeden Fall wieder heftige Grillage vor dem Haus und entspannte Mäxxle-Runde auf dem Balkon. Sieger (natürlich) ich!
Heute sind alle nach Atlanta gefahren. Ich bin zu hause geblieben um noch paar Vorbereitungen für die Reise zu treffen und Wäsche zu waschen und so.
So long, Ling Kong!
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