Herzlich Wilkomen

Herzlich willkommen!!
Am 29.04. gehts für mich los in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten!

In dem Land, das einen aufgepumpten Ösi, zum Gouverneur gewählt hat, und in dem man in (theoretisch) vom Tellerwäscher zum Millionär werden kann, will auch ich mein Glück versuchen!
Sollten fünf Monate nicht reichen um mich mit einem hochhonorierten Politischen Amt betieteln zu lassen oder mich mit einer Schnapsidee zum Millionär zu machen, oder beides zusammen, komme ich halt wieder.

Dieser Blogg soll dazu dienen, von meinen Erfolgen zu berichten! ;)

Viel Spaß beim Lesen

Sonntag, 10. Juni 2012

Palo Duro Canyon

Sonntagmorgen ging‘s zum Palo Duro Canion. 
Zwar nicht der größte Canyon, aber schon mal ein Vorgeschmack auf den Grand Canyon. Nach einer ca. 30min Fahrt in Richtung Süden, auf einer Straße, die sich kerzengerade durch eine komplett flache Landschaft zog, hat sich dann auf einmal vor meinem Auge der Boden geöffnet. Da fährt man und fährt man und plötzlich steht man an einer Klippe!!

Aussicht vom Canyonrand am Eingang des Nationalparks

Die Aussicht war echt der Hammer und die fünf Dollar um in den Nationalpark zu kommen sind im Vergleich zu Anderen Parks echt geschenkt. Zur Auswahl standen mehrere Wanderwege, die zum Teil Rundwege oder Wege zu bestimmten Aussichtspunkten waren. Manche waren zum Wandern, manche zum Biken unde andere zum Reiten, die meisten waren aber für alle drei Fortbewegungsarten geöffnet. Nachdem ich mit dem Auto ins Tal des Canyon gefahren und ein wenig rumgecruised bin, habe ich mich für den Lighthouse-Trail entschieden! Er führt zum Lighthouse Peak, einem der Besten Aussichtspunkte. Mit ca. 6 Meilen war er einer der Anspruchsvolleren Trails, und war mit 3-4 Stunden ausgeschrieben. Am Parkplatz und „Eingang“ des Wanderweges stand dann dieses Schild:




Ich fühlte mich mit Sneakern schon nicht genug ausgerüstet für eine vier stündige Wanderung, doch im verglichen mit amerikanischen Touristen wirkte ich eher wie ein hochalpiner Outdoorexperte! Ausgestattet mit zwei Gallonen Wasser, Sonnencreme und Hut zog ich also los. Den Sicherheitshinweisen zufolge sollte es hier Klapperschlangen, Bergpumas und in geringer Population sogar Skorpione geben, was mich stets mit wachem Auge, wachem Ohr und in ständiger Kampfbereitschaft wandern lies. 

Thermometer, schon am Morgen bei ca. 100 F, am Mittag wars aber noch heißer
 
Die Sonne brannte und ich lüge nicht, wenn ich sage, das ist der heißeste Tag, den ich bis jetzt erlebt habe! Nachdem mein Shirt komplett nass war und ich zum widerholten Male mein Kopf mit Wasser begossen habe, hab ich mich aber damit abgefunden, dass es einfach verdammt heiß ist und ich halt erst wieder abkühlen kann, wenn die Wanderung rum ist.  Vielleicht machte ihnen die Hitze mehr zu schaffen wie mir, oder sie sind einfach ein anderes Lauftempo gewohnt, aber ich habe bestimmt 50 Amerikaner hinter mir gelassen. Am lustigsten fand ich das bei einer Familie, die ihre Fahrräder zwar dabei hatte, sie aber wegen des unebenen Untergrundes nicht nutzte…
Am Wegrand saßen auch immer wieder Amerikaner, die nicht mehr ganz gesund aussahen, aber Hilfe meinerseits immer ausschlugen.  Wahrscheinlich wollten sie mit ihrem Sitzen gar nicht schwach und kaputt wirken, sondern eher demonstrieren, dass sie keine Angst vor Skorpionen und Schlangen hatten. Ein dicker hochroter Mann hat sich dann aber doch bedankt, als ich seine Flasche wieder aufgefüllt habe.

Lighthouse Trail


Lighthousetrail 2

...3
 
Nach einer knappen Stunde habe ich den Lighthouse Peak erreicht und mich echt gewundert, da das ja dann quasi die Hälfte gewesen sein musste. Auf dem Rückweg hab ich dann noch ein paar mehr Pausen gemacht um Fotos zu machen und dehydrierte Leute zu fragen, ob es ihnen gut ginge.

Lighthouse Peak.....nach bestimmt 20 Anläufen das perfekte Foto
Im Hinterkopf hatte ich aber, dass ich, sollte ich es genauso schnell zurück schaffen,  in der Motorradbar im Canyon das Spiel zwischen Irland und Kroatien anschauen könnte. 
Nach 2:14:38 bin ich wieder am Auto angekommen und in Windeseile zur Bar gefetzt. Dort konnte ich mich dann im Klimatisierten Raum erholen und Fußball schauen. 
Nach dem Spiel hab ich noch einen kürzeren Trail, namens CCC Trail gemacht. Dieser war zwar nur 3 Meilen lang, hatte aber einige Höhenmeter in sich, da man vom Rand des Canyons bis zu einem natürlichen Amphitheater abstieg um dann wieder zum Parkplatz aufzusteigen. 

Aussicht ins Tal vom CCCTrail aus


Jetzt sitze ich nicht wie gewohnt im oder vor dem Bus, sondern habe mich trotz gutem Wetter, oder eher wegen des guten Wetters, in dein klimatisierten Aufenthaltsraum des RV-Parks gesetzt. Auch mal schön!
Morgen schau ich mir, wie gesagt mit dem Franzose das Frankreichspiel an und danach hoffe ich wieder ein frei Dinner zu bekommen. Am Dienstag will ich dann nach Santa Fé fahren, aber habe bis jetzt noch keinen Couchsurfing Host gefunden... :( mal sehen ob sich da noch was ergibt, oder ob ich wo anders hin fahre…

So long, King Kong!! See you later Alligator!! Make it real Babyseal!!  

PS: Canyon in Reisekarte ergänzt!

4 Kommentare:

  1. Hallo Luki, hatte wie immer viel Spaß beim Lesen. Schicke uns mal etwas Sonne, wir haben Abends die Heizung an und das im Juni. LG aus dem kalten, verregneten Villingen. LG Uli

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  2. Das Bild hast echt gut hin gekriegt. Blende 8, Sonne lacht :-)
    Wobei ich auf eine noch höhere Blende tippe. Warum gibt es keine Bilder von den amerikanischen de hydros?

    Gruß

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  3. Hallo Lukas,
    bin beeindruckt von der Landschaft, echt was anderes als die vielen Bäume in Gergia.
    Ess auch mal was gesundes, nicht nur immer Fleischberge.
    Gruß

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  4. Upppss, das sollte Georgia heißen

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